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DOA organisiert Veranstaltung "25 Jahre deutsche Sporteinheit"

Im Einklang mit den Feierlichkeiten zu „25 Jahren deutscher Einheit“ unter der Bundesratspräsidentschaft Hessens erinnert auch der deutsche Sport an die bedeutungsvollen Ereignisse.

Autor: DOSB
2 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 30. September 2015

Im Einklang mit den Feierlichkeiten zu „25 Jahren deutscher Einheit“ unter der Bundesratspräsidentschaft Hessens erinnert auch der deutsche Sport an die bedeutungsvollen Ereignisse.

Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) organisiert aus diesem Anlass am 1. Oktober eine Jubiläumsveranstaltung zur deutschen Einheit im Sport in Wiesbaden im Schloss Biebrich.

Nach der Begrüßung durch Peter Beuth (Hessischer Innenminister) und Prof. Gudrun Doll-Tepper (Vorsitzende der DOA) führt Alfons Hörmann (Präsident des DOSB) in das Thema des Abends ein. Den Hauptvortrag hält Dr. Jutta Braun (Vorsitzende des Zentrums deutsche Sportgeschichte) mit dem Titel „Schussfahrt in die Einheit – Der deutsche Sport und die Epochenzäsur 1989/1990“.

Der DOSB-Präsident hat sich in einem undefinedInterview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Mittwoch (30.9.) positiv über das Zusammenwachsen des Sports in Ost und West geäußert. Im Sport sei der Einheitsprozess schneller verlaufen als etwa in der Politik, betonte Hörmann. "Wenn wir heute zurückblicken, können wir sagen, dass die Wiedervereinigung im Sport strukturell und auch emotional vollzogen ist."

Im Biebricher Schloss diskutieren im Podiumsgespräch Uwe Trömer (ehemaliger Bahnradfahrer und staatlich anerkanntes Dopingopfer), Heike Henkel (Olympiasiegerin im Hochsprung), Prof. Roland Baar (mehrfacher Weltmeister im Rudern) mit Alfons Hörmann und Dr. Jutta Braun unter der Moderation von Martina Knief (Hessischer Rundfunk).

Zeitenwandel im Sport begann 1990 in Split

Bei den Wettkämpfen der Leichtathletik-Europameisterschaft 1990 in Split traten Sportlerinnen und Sportler aus der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik zum letzten Mal gegeneinander an. Doch bereits die Schlussfeier geriet unter dem Eindruck des historischen Zeitenwandels zur symbolischen Wiedervereinigung, als die Teams aus Ost und West im geschlossenen Miteinander aufliefen. Es folgten 25 Jahre des Zusammenwachsens zu einer Sport-Nation. Mit seiner Integrationskraft hat der Sport viel zur deutsch-deutschen Vereinigung beigetragen und bestehende Grenzen überwunden. Eine Erfolgsgeschichte, wenn auch mit Einschränkungen – so begleiten die Doping-Problematik und das Stasi-Thema den Sport bis heute.

Weitere Informationen unter Opens external link in new windowwww.doa-info.de oder Opens window for sending emailsporteinheit(at)doa-info.de

(Quelle: DOA/SID)

Sportlerinnen und Sportler aus der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik feiern Arm in Arm das Ende der Leichtathletik-EM 1990 in Split. Foto: picture-alliance