Deutschlands Handballer sind mit einem "sehr positiven Gefühl" in ihr EM-Abenteuer gestartet.
DHB-Team positiv gestimmt
"Wir haben zwei Siege im Gepäck und eine gute, erfolgreiche Vorbereitung absolviert. Deswegen steigen wir mit einem Lächeln in den Bus", sagte DHB-Teammanager Benjamin Chatton dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Dienstag in Hannover, bevor er sich mit dem deutschen Team auf die rund sechsstündige Anreise nach Dänemark begab. Die Mannschaft, das betonte er, habe "Bock auf das Turnier. Definitiv."
Auftakt am Donnerstag gegen Österreich
"Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht", sagte Marko Grgic dem SID. Die Ankunft im Teamquartier in Silkeborg erfolgte am Dienstagnachmittag. Am frühen Abend stand noch eine Trainingseinheit auf dem Programm, um sich für das Auftaktspiel gegen Österreich am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD) einzustimmen. Weitere Vorrundengegner sind Serbien (Samstag) und Spanien (Montag/beide 20.30 Uhr).
Im Turniermodus angekommen
"Wir gehen jetzt direkt in den Videoraum, bereiten uns mit dem Videostudium auf Österreich vor und fahren danach in die Halle. Wir wollen uns auch noch ein bisschen die Beine vertreten nach einer doch langen Busfahrt", sagte Golla nach der sechseinhalbstündigen Anreise inklusive eines kurzen Staus vor dem Hamburger Elbtunnel. "Wir sind jetzt im Turniermodus angekommen."
Knifflige Vorrundengruppe
Trotz der kniffligen Vorrundengruppe startet die DHB-Auswahl mit viel Selbstvertrauen. "Wir brauchen uns vor keinem zu verstecken und müssen vor niemandem Angst haben", sagte Grgic am Dienstagmorgen. Man habe in der Vorbereitung gezeigt, "dass wir uns in vielen Punkten verbessert haben". Chatton ergänzte: "Bei einer EM weiß man, was auf einen zukommt. Wir wollen uns jetzt ganz auf die Vorrunde konzentrieren. Als nächster Step steht Österreich vor der Tür."