Olympic Weekly

Rebensburg gewinnt bei ihrem Comeback

In unserem Olympic Weekly schauen wir jede Woche auf das zurück, was in der Vorwoche im olympischen Sport passiert ist - selbstverständlich mit Fokus auf unsere deutschen Athletinnen und Athleten.

Autor: DOSB
5 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 29. Januar 2018

Ski Alpin

Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg hat zweieinhalb Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele ihre Rolle als Anwärterin auf die Goldmedaille im Riesenslalom eindrucksvoll bestätigt. Beim vorletzten Weltcup-Rennen in ihrer Lieblingsdisziplin vor der Abreise nach Pyeongchang feierte die Olympiasiegerin von 2010 und Olympiadritte von 2014 am Kronplatz in Südtirol ihren dritten Saisonsieg. Nach zweiwöchiger krankheitsbedingter Wettkampfpause gewann Rebensburg mit 0,03 Sekunden Vorsprung vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel.

Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg hat ihren vierten Saisonsieg bei der Riesenslalom-Generalprobe für Pyeongchang denkbar knapp verpasst. Die 28-Jährige aus Kreuth musste sich beim Weltcup in Lenzerheide/Schweiz zwei Wochen vor den Winterspielen in Pyeongchang nur Weltmeisterin Tessa Worley geschlagen geben.

Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen hat eine Woche nach seinem historischen Coup auf der Streif erneut eine gute Leistung gebracht, das Podium bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen aber verpasst. Der 24-Jährige aus Mittenwald war als Siebter bei der Olympia-Generalprobe auf der Kandahar erneut bester Deutscher. Von Weltmeister Beat Feuz aus der Schweiz, der erstmals das Traditionsrennen gewann, trennten ihn 0,53 Sekunden. Andreas Sander aus Ennepetal lag lange auf Bestzeitkurs, belegte nach einem Fehler im letzten Streckenteil aber Rang elf.

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Nordische Kombination

Vinzenz Geiger lief jubelnd über die Ziellinie, seinen zweiten Platz feierte der Junioren-Weltmeister wie einen Sieg: Mit dem besten Ergebnis seiner Karriere hat der erst 20 Jahre alte Kombinierer beim Seefeld-Triple in Tirol am Samstag für eine dicke Überraschung gesorgt. "Ich weiß auch nicht genau, wie ich das geschafft habe", sagte der Oberstdorfer, der bei der Olympia-Generalprobe seine etablierten Teamkollegen Eric Frenzel und Johannes Rydzek in den Schatten stellte.

Am Sonntag rettete dann Fabian Rießle mit Rang drei die Olympia-Generalprobe der deutschen Kombinierer. "Es war sehr, sehr hart für mich, das ganze Rennen allein zu laufen, zudem war der Wind brutal stark. Der dritte Platz ist unglaublich viel wert", sagte Rießle in der ARD.

Geiger fiel am letzten Tag des ersten Saisonhöhepunkts trotz einer erneut ganz starken Leistung vom zweiten auf den vierten Rang zurück, Olympiasieger Eric Frenzel verpasste auf Rang sechs seinen fünften Triple-Sieg in Folge.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte dagegen Rekordweltmeister Johannes Rydzek. Deutschlands Sportler des Jahres ging mit mehr als fünf Minuten Rückstand auf Watabe in den entscheidenden Langlauf, am Ende blieb nur Rang 14.

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Rodeln

Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen ihren vierten Einzeltitel bei Europameisterschaften verpasst. Die 29-Jährige aus Miesbach fuhr bei der EM im Rahmen des abschließenden Weltcupwochenendes im lettischen Sigulda hinter der Russin Tatjana Iwanowa auf den zweiten Platz. Ihren sechsten Gesamtweltcupsieg hatte Geisenberger schon vor einer Woche in Lillehammer perfekt gemacht.

Die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken gewannen bei den Doppelsitzern ihren dritten EM-Einzeltitel und untermauerten ihre Favoritenrolle für Pyeongchang eindrucksvoll. Das Duo aus Thüringen sicherte sich zudem vorzeitig den dritten Sieg im Gesamtweltcup.

Rodel-Olympiasieger Felix Loch aus Berchtesgaden hat zum sechsten Mal den Gesamtweltcup gewonnen. Dem 28-Jährigen reichte im nicht-olympischen Sprint-Rennen im Rahmen des abschließenden Weltcupwochenendes im lettischen Sigulda ein dritter Platz hinter dem Russen Roman Repilow und dem Slowaken Jozef Ninis zum erneuten Gewinn der großen Kristallkugel.

Die als Weltcupgesamtsieger schon feststehenden Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken feierten zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen durch den Sieg im Sprint ebenfalls einen erfolgreichen Weltcup-Abschluss.

Olympiasiegerin Natalie Geisenberger aus Miesbach verpasste den Erfolg als Zweite hinter der Russin Tatjana Iwanowa nur um fünf Tausendstelsekunden.

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Skispringen 

Die deutschen Skispringer um einen ganz starken Gesamtweltcup-Zweiten Richard Freitag haben im letzten Teamwettbewerb vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang mit Platz zwei überzeugt. In Zakopane mussten sich die DSV-Adler nur Gastgeber Polen geschlagen geben und zeigten sich sechs Tage nach dem enttäuschenden vierten Rang bei der Flug-WM in Oberstdorf klar verbessert. Dritter wurde Norwegen.

Skispringer Andreas Wellinger ist im Windchaos von Zakopane auf das Podest geflogen. Der 22-Jährige kam beim Überraschungssieg des Slowenen Anze Semenic im polnischen Schanzen-Mekka nach einem starken zweiten Durchgang noch auf Platz zwei.

Richard Freitag eroberte mit Platz zehn die Führung im Gesamtweltcup zurück. Lokalheld Kamil Stoch verpasste vor 25.000 enttäuschten Fans bei eigentlich irregulären Verhältnissen als 38. den zweiten Durchgang.

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Snowboard

Snowboarderin Ramona Hofmeister hat bei der Olympia-Generalprobe das nächste Ausrufezeichen gesetzt und ist im Parallel-Riesenslalom von Bansko nur knapp an ihrem dritten Saisonsieg vorbeigeschrammt. Die 21-Jährige aus Bischofswiesen musste sich in Bulgarien nur Olympiasiegerin Julia Dujmovits (Österreich) geschlagen geben.

Im Viertelfinale hatte sie die in dieser Disziplin seit Dezember 2016 ungeschlagene Weltmeisterin Ester Ledecka aus Tschechien ausgeschaltet. "Das war wieder ein Wahnsinnsrennen, auch wenn ich im Finale einen kleinen Fehler gemacht habe", sagte Hofmeister.Auch Selina Jörg (Sonthofen) bestätigte als Dritte, dass sie am 24. Februar in Bokwang zu den Medaillenanwärterinnen gehört.

Am Freitag an gleicher Stelle waren Hofmeister im Halbfinale und Jörg (30) im Finale noch an Ledecka gescheitert, als Dritte und Zweite aber ebenfalls aufs "Stockerl" gefahren

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Olympia

Der Deutsche Olympische Sportbund geht mit einem 153-köpfigen Team in die 102 Medaillenentscheidungen der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang. Nach den ersten 43 Sportlern gab der DOSB am Dienstag in Frankfurt am Main in der zweiten Nominierungsrunde weitere 110 Teilnehmer bekannt.

Das Team besteht aus 94 Männern und 59 Frauen. Lediglich im alpinen Ski gibt es am Dienstagabend noch eine Qualifikationsmöglichkeit beim Weltcup-Slalom der Männer in Schladming. Das Aufgebot hat damit die gleiche Größe wie vier Jahre zuvor in Sotschi und 2010 in Vancouver.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, Kombinierer Eric Frenzel, Rodlerin Natalie Geisenberger, Eishockey-Star Christian Ehrhoff und Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg sind die deutschen Fahnenträger-Kandidaten für die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund am Samstagmorgen bekannt. Bis zum 4. Februar um Mitternacht können die Öffentlichkeit und die deutschen Olympia-Athleten abstimmen, beide Seiten werden mit 50 Prozent gewichtet, die Prozentzahlen aus beiden Lagern addiert.

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Handball 

Die deutschen Handballer haben bei der EM in Kroatien den Einzug ins Halbfinale verpasst. Der Titelverteidiger musste sich zum Abschluss der Hauptrunde Spanien in einer Neuauflage des EM-Finals von 2016 mit 27:31 geschlagen geben und tritt damit die Heimreise an. Spanien steht in der Vorschlussrunde.

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Tennis

Angelique Kerber hat das Endspiel der Australian Open verpasst. Die 30 Jahre alte Kielerin unterlag im Halbfinale der Weltranglistenersten Simona Halep aus Rumänien nach 2:20 Stunden 3:6, 6:4, 7:9 und kassierte damit nach 14 Siegen ihre erste Niederlage im Jahr 2018. In Melbourne hatte Kerber vor zwei Jahren ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen.

Auch Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat das Doppelfinale bei den Australian Open knapp verpasst. Der 27 Jahre alte Warsteiner unterlag an der Seite des Japaners Ben Mclachlan gegen Oliver Marach und Mate Pavic nach 2:26 Stunden 6:4, 5:7, 6:7. Struff und der gebürtige Neuseeländer Mclachlan spielten in Melbourne zum ersten Mal zusammen, im Viertelfinale schlugen sie die topgesetzten Lukas Kubot und Marcelo Melo. Bis zu den Australian Open hatte Struff nie die zweite Doppelrunde eines Grand-Slam-Turniers überstanden

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[Quelle: SID]

Disclaimer

Die Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir versuchen mit dem Olympic Weekly Olympia-Fans einen Überblick über das Wichtigste aus der vergangenen Woche zu liefern. Mehr und ausführlichere Informationen zu den einzelnen Sportarten gibt es auf den jeweiligen Verbandsseiten