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DOSB-Ehrenmedaille für Feuer und Flamme

Der DOSB hat in Hannover in Würdigung der herausragenden Verdienste um die Förderung und Entwicklung des Sports die Ehrenmedaille an die Initiative "Feuer und Flamme für Hamburg" verliehen.

Autor: DOSB
3 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 05. Dezember 2015

Der DOSB hat in Hannover in Würdigung der herausragenden Verdienste um die Förderung und Entwicklung des Sports die Ehrenmedaille an die Initiative "Feuer und Flamme für Hamburg" verliehen.

Die Initiatoren von "Feuer und Flamme“, die Gebrüder Frederik und Gerrit Braun, nahmen die Auszeichnung des DOSB in Hannover persönlich entgegen. Der ebenfalls geehrte Unternehmer Alexander Otto bedankte sich in einer Videobotschaft.

"Die Hamburger Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele hat Menschen zusammen geführt. Sie hat Menschen begeistert und aktiviert. Viele waren `Feuer und Flamme´ – das war in den vergangenen Monaten in Hamburg wirklich zu spüren", würdigte DOSB-Präsident Alfons Hörmann in seiner Laudatio bei der Mitgliederversammlung in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Die Erinnerungen an das Alsterfeuer, als 20.000 Menschen an der Alster Fackeln für Olympia anzündeten, seien immer noch präsent, ebenso wie die Erinnerungen an die olympischen Ringe, als über 6000 Menschen im Hamburger Stadtpark das olympische Symbol formten und es damit in das Guinness-Buch der Rekorde schafften. Sie hätten Hamburg auf die Titelseiten gebracht – weltweit, so Hörmann.

Diese Aktionen und viele andere stammen aus der „ Kreativ-Werkstatt“ der Brüder Braun, Frederic, Gerrit und Sebastian, deren Begeisterung und Euphorie viele Menschen in Hamburg angesteckt habe. "Sie waren ein Symbol für den Gemeinschaftsgeist, der viele Hamburger zu begeisterten Volunteers der Bewerbung machte."

Diese Begeisterung in den Herzen der Menschen habe zum großen Teil die Feuer und Flamme-Initiative entfacht, betonte der DOSB-Chef. "Hamburger Privatleute, Hamburgerinnen und Hamburger ganz ohne offizielle Funktion und ohne Posten. Freiwillige, Hamburger Unternehmen, Hamburger Kreative. Sie alle waren dabei mit ihrem Einsatz, mit Ideen, mit Tatkraft, mit finanziellem Engagement, vor allem aber auch mit dem Ehrgeiz, zu gewinnen. Zuerst in der Vorentscheidung gegen Berlin und dann natürlich beim Referendum."

Der Unternehmer Alexander Otto hat es geschafft, dass mehr als 70 Unternehmen die Initiative freiwillig und uneigennützig und zugleich finanziell mit rund drei Millionen Euro unterstützt haben. Mehr als 20 Hamburger Kreativagenturen haben sich eingebracht und Mitarbeiter abgestellt , um die Hamburger Bevölkerung zu begeistern, zu informieren und aufzuklären. Das sei eine medaillenträchtige Leistung, sagte Hörmann "oder um genauer zu sein, diese Leistung hat, unabhängig von dem Ergebnis, eine Goldmedaille verdient".

Die Feuer und Flamme - Initiative sei ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement für den Sport in Deutschland. "Sie ist ein leuchtendes Vorbild, wenn es darum geht, sich aus Überzeugung für ein Ziel einzusetzen."

Alfons Hörmann bedankte sich besonders bei den im Sport Engagierten, die sich mit aller persönlichen Kraft einsetzen, "damit sich die Kraft des Sports entfalten kann". Auch wenn es am Ende nicht gereicht habe: "Diese Feuer-und Flamme-Initiative ist ein starkes Stück olympisches Erbe der Hamburger Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in der Stadt, über die Stadtgrenzen hinaus und auch für Sportdeutschland."

In einer Videobotschaft übermittelte Alexander Otto seinen Dank für die DOSB-Auszeichnung stellvertretend für alle am Bewerbungsprozess Beteiligten sowie die vielen Unterstützer. In einer kreativen, alphabetischen Aufzählung beschrieb er die emotionalen Meilensteine der Ereignisse und Aktivitäten in den letzten Monaten in der Hansestadt und in Kiel.

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(Quelle: DOSB)

Frederick (li.) und Gerrit Braun nehmen die Auszeichnung mit der DOSB-Ehrenmedaille aus den Händen von Alfons Hörmann entgegen. Foto: Frank May