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Team D Update - das passiert diese Woche

Wir blicken für euch in die vergangene Woche und zeigen euch, wo unser TeamD diese Woche so unterwegs ist: Turn WM und noch mehr...

Autor: DOSB
6 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 25. Oktober 2022

Rückblick: 
Curling Mixed Team WM: Viertelfinal-Aus bei starkem Auftritt des Mixed Teams. Gegen den späteren Zweitplatzierten Schottland war nach einer knappen Partie die WM vorbei für Familie Sutor mit Sixten Totzek (Sixten Totzek, Kimi Sutor, Uli Sutor (Coach), Joy Sutor und Joshua Sutor). In einer Niederlage-Freien Vorrunde überrascht das bisher international unerfahrene Team und geht mit Rückenwind in die K.o.-Phase. Mit einer sehr knappen 6:5-Niederlage ist da dann leider schon Schluss. Trotzdem kann das Team stolz sein auf diese Leistung. Das macht Freude auf die Curling-Zukunft. 

Schwimmen Weltcup: Schwimm-Europameisterin Isabel Gose und Sarah Wellbrock sind beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin zum Abschluss auf das Podium geschwommen. Gose sicherte sich am Sonntag über die 800 m Freistil in 8:14,88 Minuten den Sieg vor Wellbrock, Olympiadritte über 1500 m. Die 28-Jährige, die in der Hauptstadt ihr Comeback auf der internationalen Bühne gegeben hatte, schlug als Zweite an (8:23,07).
"Zwischendrin hat es doch ganz schön wehgetan, aber ich denke, das konnte ich hinten raus ganz gut retten", sagte Gose. Die 20-Jährige war auf fünf Strecken an den Start gegangen und hatte am Freitag Weltcup-Bronze über 400 m gewonnen. Im August hatte sich Gose auf der Langbahn EM-Gold über diese Distanz gesichert und war über die 800 m Vize-Europameisterin geworden.
Wellbrock, die den deutschen Kurzbahn-Rekord hält (8:08,02) war nach ihrer "langen Pause mit der Zeit sehr zufrieden", auch "wenn es weit über meiner Bestzeit ist". Zuletzt hatte sie auf internationale Toprennen verzichtet, um sich auf ihr Jurastudium zu konzentrieren.
Ex-Weltmeister Marco Koch belegte über die 200 m Brust den zweiten Platz (2:05,75) und verpasste den Sieg hinter Nic Fink (USA/2:05,74), der über die Strecke im vergangenen Jahr WM-Gold gewonnen hatte, denkbar knapp.
Am Vormittag schloss Europameister Lukas Märtens (400 m Freistil) in 1:46,70 Minuten über die 200 m Freistil die Wettkämpfe auf Rang 26 ab, Freiwasser-Olympiasieger Florian Wellbrock belegte Platz 42 (1:48,72). Am Tag zuvor hatte der 25-Jährige auf seiner Paradestrecke 1500 m triumphiert.
Auf die WM in Melbourne, die vom 13. bis 18. Dezember ebenfalls auf der 25-m-Bahn ausgetragen wird, verzichten Märtens, Gose und das Ehepaar Wellbrock. "Da würde zu viel Training wegbrechen", erklärte Florian Wellbrock, der wie Märtens und Gose zuletzt die Grundausbildung für die Sportfördergruppe der Bundeswehr absolviert hatte.

Wasserspringen Weltcup Berlin: Vier Mal gab es Medaillen für das deutsche Wassersprung Team beim Heimweltcup in Berlin. Den Anfang machten das Synchron-Duo aus Timo Barthel und Lou Massenberg, die sich Silber sichern. Kurz darauf setzt Moritz Wesemann ein Ausrufezeichen und wird mit persönlicher Bestleistung Dritter vom 3-Meter Brett. Mit Silber ging es auch weiter. Saskia Oettinghaus und Jana Lisa Rother holen Silber im 3m-Synchronspringen. Und Silber sollte es auch zum Abschluss noch mal sein, als das deutsche Team mit nur knapp fünf Punkten hinter China im Team-Wettbewerb Silber gewinnt. Insgesamt holten die Wasserspringer*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) bei diesem Weltcup vier Medaillen – dreimal Silber und einmal Bronze – und landete damit im Medaillenspiegel auf Rang drei. “Die Atmosphäre hier in Berlin war super. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich ein Teil davon sein durfte und hoffe, dass das nichts Einmaliges ist und wir in Zukunft öfter die Chance haben, in der Heimat zu springen”, zog Barthel eine positive Bilanz.

Weltcup Auftakt Sölden: Die Launen der Natur haben dem alpinen Ski-Weltcup gleich zu Beginn der Saison mehrere Absagen beschert. Nachdem am Samstagmorgen der Riesenslalom der Frauen in Sölden den ungünstigen Witterungsbedingungen mit Regen und Wind zum Opfer fiel, folgte am Mittag das erwartbare Aus für die beiden in der kommenden Woche geplanten Männer-Abfahrten von Zermatt/Schweiz nach Cervinia/Italien am Fuße des Matterhorns. Beide Rennen werden nicht nachgeholt. In dem Rennen, welche stattfand, wurde Alexander Schmid Achter (+1,37) und erfüllte damit die Norm des Deutschen Skiverbandes (DSV) zur Teilnahme an der WM im Februar in Courchevel/Meribel. Alle weiteren fünf deutschen Starter konnten sich nicht für den Finaldurchgang qualifizieren. Eine bessere Platzierung des Allgäuers verhinderte die schlechte Sicht ausgerechnet bei seinem fahrerisch starken zweiten Lauf. 

Weltcup Auftakt Snowboard: Platz 4! Bestes Weltcupresultat für Noah Vicktor beim Big Air-Saisonauftakt in Chur. Cool bleiben bei dieser Stimmung? Fast unmöglich. Vor tausenden Freestyle-Fans beim Big Air Festival in Chur liefert Noah Vicktor einen ganz starken Contest ab und holt sich mit Platz vier die beste Weltcupplatzierung seiner Karriere. Gleiches gilt für Moritz Breu als Elfter.
So schnell werden Träume war: „Beim Freeski-Finale gestern Abend, hat sich ein neues Ziel in meinem Kopf entwickelt: ‚Ich will hier im Finale dabei sein’“, sagt Noah Vicktor. Der 21-Jährige schafft in der Qualifikation am Samstagvormittag beim Big Air Festival in Chur genau das – und setzt in der Endrunde der besten zehn mit Platz vier noch einen drauf. Es ist die beste Weltcupplatzierung des SNBGER-Riders. Die erkältungsgeschwächte Annika Morgan (SC Miesbach) verzichtete in Chur nach einem Sturz im Abschlusstraining am Samstagmorgen auf einen Start in der Qualifikation.

iQFOiL WM: Sebastian Kördel ist der neue König der olympischen iQFOiL-Windsurfer. Vor Brest beeindruckte der Radolfzeller bis ins Triple-Finale mit herausragender Geschwindigkeit und starken Nerven. Seine beiden holländischen Finalgegner Luuc Van Opzeeland und Huig Jan Tak hielt der 1,91 Meter große iQFOiLer vom German Sailing Team am Samstag über die Renndauer von knapp zehn Minuten bis ins Ziel souverän in Schach. Direkt nach dem Zieldurchgang der packenden Entscheidung liefen Kördel Freudentränen übers Gesicht, als er sagte: „Ist das wirklich wahr? Ich kann es nicht glauben!“ Der 31-Jährige erzählte: „Ich hatte auf dem letzten Rennabschnitt Flashbacks, denn da habe ich noch bei der Europameisterschaft den Titel verloren. Ich konnte schon das Foil meines Verfolgers im Wasser hören und dachte nur: Das darf mir einfach nicht noch einmal passieren.“ 


Ausblick: 

Turn WM: Es steht der zweite Höhepunkt der Saison an. Nach den herausragenden Wettkämpfen in München bei den European Championships reist das Turn-Team Deutschland nun auf die Insel nach Liverpool, England. 
Die DTB-Lenkungsstäbe legten sich für die vom 29. Oktober bis zum 6. November stattfindenden Titelkämpfe im Vereinigten Königreich auf folgende Starterinnen und Starter fest:
Frauen-Team mit Anna-Lena König (TV Bodersweier), Emma Malewski (TuS Chemnitz-Altendorf), Karina Schönmaier (Blau-Weiss Buchholz) und Elisabeth Seitz (MTV Stuttgart). Lea Marie Quaas (TuS Chemnitz-Altendorf) rückt in das Team nach, da Pauline Schäfer-Betz aufgrund einer Fußverletzung nicht an der WM teilnehmen kann. Wir wünschen gute Genesung und schnelles Comeback! 
Das Männer-Team besteht aus: Lukas Dauser (TSV Unterhaching), Nils Dunkel (SV Halle), Andreas Toba (TK Hannover) und Glenn Trebing (TK Hannover). Sowohl Lucas Kochan (SC Cottbus) als auch der als Reserveturner nominierte Nick Klessing (SV Halle) mussten aus gesundheitlichen Gründen aus dem Trainingslager zur unmittelbaren WM-Vorbereitung in Kienbaum abreisen und werden in Liverpool nicht an den Start gehen können. Von Cheftrainer Valeri Belenki nachnominiert wurde in Folge dessen Pascal Brendel vom KTV 68 Wetzlar. Als Reserve wird Milan Hosseini (TG Böckingen) mit nach Liverpool reisen.
„Wir haben sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern eine gute letzte Qualifikation erlebt. In beiden Teams gehen wir in Liverpool mit einem Mix aus erfahrenen und jungen Turnerinnen sowie Turnern an den Start. Einige werden ihre erste Team-WM absolvieren. Wir freuen uns auf die Wettkämpfe in Liverpool, die auch einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Paris darstellen“, erklärte DTB-Sportdirektor Thomas Gutekunst.


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(Text: sid | German Sailing Team | Deutscher Turner-Bund | Snowboard Germany | Deutscher Schwimm Verband - Fotos: picture alliance)