Lausanne 2020

Eisschnelllauf in Sankt Moritz: Athletinnen starten mit Top-Ten-Platzierungen

Am ersten Wettkampftag in Sankt Moritz ging es für die deutschen Eisschnellläufer*innen zunächst über die 500m Sprint-Distanz. Vor wunderschöner Kulisse und auf dem frisch präparierten Natureis des Sankt Moritzersee starteten für das Jugend Team Deutschland Anna Patricia Ostlender, Victoria Stirnemann, Manuel Zähringer und Felix Motschmann.
Eisschnelllauf in Sankt Moritz: Athletinnen starten mit Top-Ten-Platzierungen
Felix Motschmann (links) bei seinem Lauf über 500 Meter. Foto: DOSB
12. Januar 2020

Einen vielversprechenden Start legten die Athletinnen aufs Eis. Ostlender beendete den ersten Eisschnelllauf-Wettkampf bei den Olympischen Jugend-Winterspielen mit einem herausragenden sechsten Platz, der Spaß auf mehr macht. "Ich freue mich, auch in den nächsten Tagen hier zu laufen. Die Atmosphäre und die ganzen Zuschauer hier, das ist richtig cool", sagte sie. Stirnemann konnte mit ihrer Leistung (Platz acht) ebenfalls sehr zufrieden sein. Am Montag soll es über die von ihr bevorzugten 1500m noch etwas weiter nach vorne gehen. Entsprechend positiv fiel auch das erste Fazit von Bundestrainer Daan Rottier aus: "Das wir jetzt hier runter gehen mit einem sechsten und einem achten Platz ist top!“ 

Die männlichen Athleten lieferten in ihrem ersten Wettkampf in Sankt Moritz ebenfalls solide Ergebnisse. Motschmann beendete den Tag auf dem 14. Platz und war mit dieser Platzierung durchaus zufrieden: "Ich bin ja einer der Jüngsten hier und dafür ist es ziemlich gut!" Für Zähringer wurde es am Ende ein aufgrund seiner Vorplatzierungen zufriedenstellender 22. Platz. "Ich bin mega zufrieden mit meiner Zeit“, sagte der 16-Jährige, den die Unterstützung durch die anderen Athleten des Jugend Team Deutschlands pushte: "Die haben schon am Start geklatscht, als ich noch gar nicht losgelaufen bin. Das ist einfach Motivation pur!“ Demnach beurteilte der Bundestrainern die Leistung seiner Schützlinge bei den Olympischen Winter-Jugendspielen positiv: "Es war für uns ein guter Tag, da alle vier Athleten im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut gelaufen sind. Die Mädels sind sogar in den Top acht gelandet. Ebenfalls stark war, dass alle Athleten trotz der besonderen Bedingungen  auf Natureis, ihre Leistungen abrufen konnten."

Am Montag starten alle vier  Eisschnellläufer*innen über die 1500m-Distanz. 

Quelle: DOSB