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Viermal EM-Bronze für die deutschen Ringer*innen in Warschau

Griechisch-Römisch-Ringer Eduard Popp holt Bronze in der Klasse bis 130kg und feierte seine erste Medaille in einem internationalen Großereignis. Auch Hannes Wagner, Aline Rotter-Focken und Annika Wendle schaffen es aufs Podest. Dreimaliger Weltmeister Frank Stäbler schied im Auftakt-Kampf aus.
Viermal EM-Bronze für die deutschen Ringer*innen in Warschau
Jubel von Eduard Popp über Bronze bei der EM in Warschau. Foto: picture-alliance
25. April 2021

Die deutschen Ringer haben zum Abschluss der EM in Warschau ihre vierte Medaille gewonnen. Griechisch-Römisch-Spezialist Hannes Wagner (Lichtenfels) holte in der Klasse bis 82 kg Bronze und bescherte dem Deutschen Ringer-Bund (DRB) damit einen Tag nach dem enttäuschen Auftakt-Aus für den dreimaligen Weltmeister Frank Stäbler (Musberg) ein versöhnliches Ende der Titelkämpfe in Polen.

Wagner setzte sich nach seinem Viertelfinal-Aus und einem anschließenden Erfolg in der Hoffnungsrunde im Kampf um Bronze gegen den dänischen ehemaligen Europameister Rajbek Bisultanov mit 3:1 Punkten durch. Der Sportpolizist wiederholte damit seine Podiumsplatzierung bei der EM im vergangenen Jahr.

Vor Wagners Bronze waren bereits drei weitere Medaillen auf das DRB-Konto gegangen. Eduard Popp (Heilbronn) holte im Schwergewicht ebenso Bronze wie Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken (Krefeld) in der Klasse bis 76 kg und Annika Wendle (Freiburg) in der 53-kg-Kategorie.