Tokio 2020

Sportkletterer Megos und Hojer verpassen olympisches Finale

Alexander Megos (Erlangen) und Jan Hojer (Köln) haben das Finale bei der olympischen Premiere im Sportklettern knapp verpasst.
Sportkletterer Megos und Hojer verpassen olympisches Finale
03. August 2021

Das deutsche Duo schaffte es in der Qualifikation nicht unter die besten Acht. Megos belegte nach den drei Disziplinen Speed, Bouldern und Lead am Dienstag den neunten Platz, Hojer folgte auf Position zwölf.

Ein Hintertürchen bleibt zumindest für Megos noch offen: Der für das Finale qualifizierte Bassa Mawem verletzte sich so schwer, dass er im Finale am Donnerstag wohl nicht an den Start gehen kann. In diesem Fall könnte Megos nachrücken. Da die Disziplin im Gegensatz zur Qualifikation im K.o.-Modus ausgetragen wird, wäre eine gerade Zahl an Teilnehmern erforderlich.

Der 27 Jahre alte Megos verspielte seine Chancen wie befürchtet in der ungeliebten Disziplin Speed, wo er lediglich auf dem 19. Rang landete. Die Plätze sechs im Bouldern sowie im Lead reichten in der Endabrechnung nicht zum Finaleinzug. Der 29-jährige Hojer schnitt im Lead (9) und im Bouldern (9) jeweils drei Plätze schlechter als Megos ab, hatte aber im Speed (11) klare Vorteile gegenüber seinem Landsmann. 

Sportklettern ist neu im olympischen Programm. Männer und Frauen können je eine Medaille im sogenannten Olympic Combined gewinnen. Der Wettbewerb setzt sich zusammen aus den drei Disziplinen Speed, Bouldern und Lead. Megos und Hojer waren die einzigen deutschen Starter in Japan.

 

Quelle: DOSB/SID