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EOC-Präsident Hickey: "Zwei Bewerber um Europaspiele 2019"

Autor: DOSB
veröffentlicht am 11. Juni 2015

"Wir werden bald Ausrichter für 2019 und 2023 finden. Zwei Städte bewerben sich nun, die sich zunächst für 2023 bewerben wollten", sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees Europas (EOC) am Vortag der Eröffnung der ersten Europaspiele in Baku (12. bis 28. Juni). Die Namen der Städte wollte Hickey mit Verweis auf die laufenden Verhandlungen nicht nennen.

"Nach erfolgreichen Spielen von Baku wird man keine Probleme haben, andere Ausrichter zu finden. Die dritte und die vierte Auflage werden absolute Erfolge werden", sagte der Ire weiter und stellte für 2019 unter Berufung auf ein Gespräch mit der Führungsebene des internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF "Top-Athleten" in Aussicht. Mit dem Schwimm-Weltverband FINA werde man "nach den Europaspielen" sprechen.

Am Mittwoch war überraschend bekannt geworden, dass die zweite Auflage der Europaspiele nicht wie geplant in den Niederlanden stattfinden wird. Nach Angaben des EOC besteht beim bislang einzigen Kandidaten für 2019 kein Interesse mehr, die Veranstaltung auszurichten. Dies habe die niederländische Regierung mitgeteilt.

Bei einer außerordentlichen EOC-Versammlung hatte die Niederlande Mitte Mai den Zuschlag erhalten. Ursprünglich wollte das EOC die erste Ausgabe der Europaspiele abwarten und analysieren, bevor eine Entscheidung über eine weitere Vergabe fallen sollte. Mit Verweis auf zu geringere Vorbereitungszeit wurden dann doch schon vor Baku die Niederlande als zweiter Gastgeber benannt.

(Quelle: Sport-Informations-Dienst / DOSB)

EOC-Präsident Patrick Hickey spricht auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der Europaspiele am 11. Juni in Baku. Foto: picture-alliance