Peking 2022

Eisenbichler bester DSV-Adler - Geiger mit durchwachsenem Training

Skispringer Karl Geiger kommt nach der Pleite von der Normalschanze bei den Winterspielen in Peking auch auf der großen Schanze nur langsam in Schwung.

Autor: DOSB
veröffentlicht am 10. Februar 2022

Der Weltcup-Spitzenreiter aus Oberstdorf belegte am letzten Trainingstag vor der Qualifikation am Freitag (19.00 Uhr OZ/12.00 Uhr MEZ/ARD und Eurosport) die Plätze 21 und 20, ehe er mit Rang neun im letzten Durchgang sein bestes Resultat erzielte.

Im Einzelwettbewerb von der Normalschanze hatte Geiger, der schon am Mittwoch durchwachsen gesprungen war, mit Platz 15 enttäuscht. Mit dem deutschen Mixed-Team hatte er nach der Disqualifikation von Katharina Althaus nur den neunten Rang belegt. Die Einzel-Entscheidung von der Großschanze fällt am Samstag, am Montag steht zum Abschluss der Skisprung-Wettbewerbe die Team-Konkurrenz an. 

Bester Deutscher an den beiden Trainingstagen war Markus Eisenbichler (Siegsdorf), der am Donnerstag mit einem fünften und einem achten Platz für die Topergebnisse sorgte. Pius Paschke (Kiefersfelden) mit einem 13. Rang als bestem Resultat und Constantin Schmid (Oberaudorf/14.) sprangen solide. 

Schwächster Deutscher über beide Trainingstage war Stephan Leyhe (Willingen), der in sechs Durchgängen nicht über Platz 22 hinaus kam und damit seinen Platz im Quartett für den Einzelwettkampf verlor. Bundestrainer Stefan Horngacher entschied sich nach dem letzten Training gegen den Team-Olympiazweiten von 2018 und für Geiger, Eisenbichler, Schmid sowie Paschke, der damit zu seinem ersten Einsatz kommt.   

Der Japaner Ryoyu Kobayashi und der Österreicher Manuel Fettner, Olympiasieger und Zweitplatzierter von der Normalschanze, setzten am Donnerstag komplett aus, nachdem sie sich am Mittwoch in starker Verfassung präsentiert hatten. 

 

Quelle: DOSB, SID