Tokio 2020

Einkleidung von Team D in Berlin gestartet

Die Einkleidung von Team Deutschland für Tokio 2021 ist gestartet. Der Einkleidungstruck tourt zur Eröffnung der Roadshow durch Berlin
Einkleidung von Team D in Berlin gestartet
Der Team D Truck vor dem Brandenburger Tor. Foto: picture-alliance
11. Juni 2021

Der Startschuss für die Einkleidung ist gefallen – im Rahmen eines zweitägigen Auftakts in Berlin hat der Team Deutschland Truck, der in diesem Jahr die Outfits für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio zu den deutschen Athlet*innen bringt, die ersten Stationen der etwa vierwöchigen Tour durch Sportdeutschland absolviert. Auf das Kick-off Event an der adidas Sports Base am 10. Juni, bei dem bereits die ersten Sportler*innen ihre Einkleidung anprobiert und zusammengestellt haben, folgte ein Zwischenstopp mit prominenter Beteiligung am Brandburger Tor. Von dort ging es weiter an den Olympiastützpunkt Berlin, wo bis 13. Juni weitere Sportler*innen das Einkleidungsprozedere durchlaufen. Nächster Halt ist ab 14. Juni das Olympische und Paralympische Trainingszentrum in Kienbaum. Insgesamt wird der Team D Einkleidungstruck Stützpunkte in sieben Städten anfahren, um die Teammitglieder für ihren Auftritt für die Olympischen Spiele auszustatten.

„Tag des offenen Trucks“ an der adidas Sports Base

Hereinspaziert. So lautete das Motto des Tour-Auftakts am 10.Juni an der adidas Sports Base in Berlin. Am „Tag des offenen Trucks“ kleideten sich nicht nur die Athlet*innen Lisa Kwayie (Leichtathletik), Debbie und Rabea Schöneborn (Leichtathletik / 10.000m), Luna Thiel (Leichtathletik / 400m), Ruth Spelmeyer (Leichtathletik / 400m) sowie der DLV-Nationaltrainer Edgar Eisenkolb ein. Medienvertreter konnten zudem einen exklusiven Blick in den Truck werfen und Aufnahmen von den Outfits sowie vom Innenraum-Design im Stil einer modernen Umkleidekabine machen. Das Set-up und der 28 Tonnen schwere Showroom im Team Deutschland-Look diente zudem als Drehort für einen Video-Clip mit dem Titel „What the truck?!“. Hauptdarstellerinnen darin waren die Sprinterin Gina Lückenkemper und Tennisprofi Andrea Petković, die in drei Challenges gegeneinander antraten und dabei das „Erlebnis Einkleidung“ zelebrierten. Der fünfminütige Clip wird in der kommenden Woche auf den Instagram-Kanälen @adidas_de und @teamdeutschland sowie auf dem Team Deutschland-YouTube-Kanal ausgespielt, ein einminütiger Teaser ist in den Links unten zum Download verfügbar.

Zwischenstopp am Brandenburger Tor

Auf dem Weg zum Olympiastützpunkt als nächster Anlaufstelle für den Tross gab es einen Zwischenstopp mit Symbolcharakter. Der mobile Team Deutschland Showroom machte für etwa eine Stunde Halt an Berlins Wahrzeichen, dem Brandenburger Tor. Die attraktive Kulisse bot den Rahmen für ein Zusammentreffen von Vertreter*innen aus Sport, Politik und Wirtschaft – verbunden mit besten Wünschen an die Athlet*innen für ihren Endspurt nach Tokio und vor Ort bei den Spielen. Diese nahmen vor Ort – stellvertretend für alle anderen Sportler*innen von Team Deutschland – die Schwestern Christina und Elena Wassen (Wasserspringen) entgegen.

Auftakt am Olympiastützpunkt Berlin

Im Anschluss lautete das Ziel: Sportforum Berlin in Hohenschönhausen. Dort werden ab dem Nachmittag des 11. Juni weitere Athlet*innen die Einkleidung im Sinne von Anprobe und anschließender digitaler Erfassung der individuellen Größen durchlaufen. Am Start sind zahlreiche  Vertreter*innen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes wie etwa der frisch gebackene Deutsche Meister im Speerwerfen, Julian Weber, sowie die Diskuswerferin Julia Harting. Die Idee einer Roadshow zur Einkleidung des Team Deutschland findet bei Harry Bähr, Leiter des Olympiastützpunktes Berlin, großen Anklang: „Wir sind sehr stolz, ein Teil der Tour zu sein und die Athlet*innen hier willkommen zu heißen. Die Route entlang von Trainingsstützpunkten innerhalb Deutschlands umzusetzen, ist für uns auch ein Signal der Wertschätzung, denn dort bereiten sich die Sportler*innen täglich auf ihr großes Ziel vor.“

„Mein Weg“ durch Sportdeutschland

Die Einkleidungs-Roadshow ist Teil der Kommunikationskampagne „Mein Weg“, die Olympiafans in Sportdeutschland auf emotionale Weise an diesem Weg teilhaben lässt, indem sie zeigt, wo die Athlet*innen herkommen und wo sie trainieren, um ihren olympischen und paralympischen Traum zu verwirklichen. Bei all den individuellen Geschichten eint alle jedoch das gleiche Ziel: Tokio. Darunter Olympia- und Paralympicssieger*innen, Newcomer*innen, Shooting-Stars und erfahrene Athlet*innen mit verschiedensten Wegbegleiter*innen und Heimatorten. Teil des Teams sind auch diejenigen Athlet*innen, die sich kurz vor den Spielen unglücklich verletzen, wie etwa Turner Marcel Nguyen. Sein Gesicht bleibt ein zentrales Motiv der Kampagne, unter anderem auf dem Einkleidungs-Truck.