Geschichtsstunde

Dramatisches Olympiagold in Calgary

In unserer Geschichtsstunde blicken wir wöchentlich auf einen historischen Moment der deutschen Olympia-Geschichte. Heute: Die Goldmedaille von Eiskunstläuferin Katarina Witt 1988 in Calgary.

Autor: DOSB
veröffentlicht am 03. Dezember 2015

Katarina Witt ist und bleibt eine unserer erfolgreichsten Wintersportlerinnen überhaupt. Anlässlich ihres heutigen Geburtstags blicken wir auf ihren dramatischen Olympia-Erfolg vor knapp 30 Jahren. Für Katarina Witt startete der Pflichttag schon besonders. Sie musste als Erste auf's Eis, um 04:30 Uhr morgens. Nach drei Pflichtfiguren landete sie hinter der US-Amerikanerin Debi Thomas auf Rang drei, rückte aber mit einem Sieg im Kurzprogramm an Thomas heran, die wieder Zweite wurde. Hier war schon klar: Spannung pur, denn wer die Kür am letzten Wettkampftag der Spiele gewinnt, ist Olympiasiegerin.

Am Ende der mit Spannung erwarteten und beinahe perfekten Einzelkür sank Katarina Witt aufs Eis, als sterbende Carmen, denn dies war ihre Musikwahl für die Kür. Übrigens die gleiche, mit der auch Thomas startete, was die Spannung im Konkurrenzkampf zwischen Ost und West noch zusätzlich verstärkte . Die Musik unterschied sich also nicht, dafür aber die Kür! An Witts Leistung kam die amerikanische Konkurrentin nicht heran, sie patzte und wurde schlussendlich Dritte. Katarina Witt triumphierte und gewann nach dem Sieg in Sarajevo ihr zweites Olympisches Gold.

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