Olympic Weekly

Weltcupsiege für Bobpiloten Friedrich und Jamanka

In unserem Olympic Weekly schauen wir jede Woche auf das zurück, was in der Vorwoche im olympischen Sport passiert ist - selbstverständlich mit Fokus auf unsere deutschen Athletinnen und Athleten.

Autor: DOSB
10 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 10. Dezember 2018

Bob

Doppelsieg für Francesco Friedrich, erster Karriere-Erfolg für Mariama Jamanka: Auf die beiden Olympia-Helden ist auch im Weltcup-Alltag Verlass. Beim Saisonauftakt im lettischen Sigulda feierten die deutschen Bobs drei Siege in drei Rennen und knüpften damit nahtlos an die triumphalen Winterspiele vor rund zehn Monaten an. Friedrich gewann am Samstag und Sonntag beide Zweierrennen und bestätigte seine Ausnahmestellung im kleinen Schlitten.

"Wir mochten diese Bahn eigentlich nicht besonders, es hat gerumpelt und gepoltert, aber wir haben uns reingefuchst", sagte Friedrich nach seinem zweiten Sieg in der schwierigen Eisrinne nahe der Hauptstadt Riga: "Wir waren am Start einigermaßen gut dabei, auch wenn wir uns noch steigern können. Und unser Schlitten zieht auf den letzten Metern der Bahn noch mal richtig an."

Am Sonntag hatte der 28-Jährige zu kämpfen, mit Anschieber Martin Grothkopp lag er am Ende gerade mal sechs Hundertstelsekunden vor dem Letten Oskars Kibermanis. Zudem setzte Weltcup-Debütant Christoph Hafer (Bad Feilnbach) gemeinsam mit Anschieber Tobias Schneider mit dem dritten Platz ein echtes Ausrufezeichen. 

"Das ist die große Überraschung", sagte Bundestrainer Rene Spies: "Dass er dem Druck im ersten Weltcup auf diese Weise standhält, ist außergewöhnlich." Der 26-jährige Hafer ersetzte in Sigulda den angeschlagenen Johannes Lochner (Stuttgart).

Nico Walther (Oberbärenburg) landete mit Anschieber Paul Krenz auf dem guten vierten Rang. Das erste Männer-Rennen am Samstag hatte Friedrich noch mit Alexander Schüller an der Bremse gewonnen. Die deutschen Schlitten traten in Lettland allerdings ohne einige der größten Konkurrenten an: Die Kanadier um Justin Kripps, der bei den Winterspielen im Februar zeitgleich mit Friedrich Zweier-Gold geholt hatte, fehlten beim Weltcup-Auftakt.

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Rodeln

Rodel-Hoffnung Julia Taubitz (Oberwiesenthal) hat in Calgary/Kanada ihren ersten Weltcup-Erfolg eingefahren und den Siegeszug der deutschen Rodlerinnen fortgesetzt. Die 22-Jährige setzte sich nach drei zweiten Plätzen in Folge erstmals gegen Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach/+0,104 Sekunden) durch, die im bisherigen Saisonverlauf noch ungeschlagen gewesen war. Platz drei ging an die Kanadierin Kimberley McRae (+0,477).

In der abschließenden Teamstaffel durfte Taubitz erneut jubeln. Gemeinsam mit dem zweimaligen Einer-Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) sowie den Doppelsitzer-Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) bescherte sie dem deutschen Team den Sieg vor den USA (+0,269) und Österreich (+0,370).

"Saugeil. Dass das hier passiert, hätte ich nie gedacht", sagte eine überglückliche Taubitz nach dem Damen-Rennen. Die unterlegene Geisenberger zollte ihrer Mannschaftskollegin Respekt. "Sie ist so oft Zweite geworden, da hat sie es sich verdient", sagte Geisenberger.

Felix Loch kämpfte sich im Einer der Männer nach einem verpatzten ersten Lauf zwar noch vom 13. auf den vierten Rang vor, muss nach der dritten Station des Winters aber weiter auf seinen ersten Sieg warten.

"Der erste Lauf war total verkorkst, da hat gar nichts gepasst. Da wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen. Im zweiten Lauf hat man gesehen, was möglich gewesen wäre", sagte Loch und zog ein versöhnliches Resümee: "Deswegen kann ich mit dem vierten Platz am Ende doch noch ganz zufrieden sein."

Der Rest des deutschen Teams tat sich noch schwerer. Der Olympia-Dritte Johannes Ludwig (Oberhof) belegte nur den sechsten Platz. Nachwuchsmann Sebastian Bley (Suhl), der nach Rang zwei zur Halbzeit sein erstes Weltcup-Podest im Visier hatte, fiel im zweiten Lauf auf Rang sieben zurück. Chris Eißler (Zwickau) beendete das Rennen

Die Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) haben ihren ersten Saisonsieg im Weltcup der Doppelsitzer gefeiert. Das Duo aus Bayern setzte sich vor den Dauerrivalen Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) durch, die für einen deutschen Doppelsieg sorgten. Nur rund neun Hundertstelsekunden lagen Wendl/Arlt nach zwei Läufen vor den Olympiadritten aus Thüringen.

"Wir hatten die ganze Woche schon ein sehr gutes Gefühl auf dieser Bahn und haben das dann auch echt gut umgesetzt", sagte Wendl: "Wir können sehr zufrieden sein und darauf jetzt aufbauen."

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Biathlon

Johannes Kühn (Reit im Winkl) hat den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere nur um 4,2 Sekunden verpasst. Im slowenischen Pokljuka lag der 27-Jährige im Einzel über 20 km bis kurz vor Schluss an der Spitze - ehe ihn der siebenmalige Gesamtweltcupsieger Martin Fourcade (Frankreich) noch auf den zweiten Platz verdrängte.

"Es ist schade, da es so eng war. Aber dennoch bin ich superhappy", sagte Kühn nach dem besten Ergebnis seiner Karriere in der ARD: "Dass es mit dem Schießen gleich so gut funktioniert, ist super. Es wäre schön, wenn es immer so bleibt."

Kühn blieb wie Fourcade fehlerfrei, der Dominator der vergangenen Jahre feierte bereits den 71. Weltcup-Sieg seiner Karriere. Rang drei sicherte sich der Österreicher Simon Eder (+19,7), der ebenfalls alle 20 Schüsse im Ziel unterbrachte.

Kühn, dem erst in der vergangenen Saison der Durchbruch in der ersten Liga der Skijäger gelungen war, hatte zuvor nie das Podest erobert. Die vor dem Einzel am Donnerstag beste Platzierung des Bayers war ein fünfter Rang im Massenstart, den er im Januar in Antholz erreichte.

Die deutschen Biathletinnen müssen hingegen weiter auf den ersten Podestplatz der Saison warten. Zum Abschluss des Weltcups in Pokljuka lief erneut Franziska Preuß (Haag) als beste DSV-Athletin im Verfolgungsrennen über 10 km auf den neunten Platz. Preuß leistete sich bei 20 Schüssen nur einen Fehler.

"Wieder in den Top Ten, ich bin happy und froh", sagte Preuß der ARD und wählte mit Blick auf die kommenden Wochen selbstbewusste Worte: "Bislang habe ich mich von Woche zu Woche immer gesteigert. Ich bin mit dem Einstand also mehr als zufrieden."

Tags zuvor lag die 24-Jährige im Einzel über 15 km auf Erfolgskurs, ehe sie nach 19 Treffern das Ziel verfehlte und sich eine Strafminute einhandelte. Deshalb musste sie sich am Ende mit dem zehnten Platz begnügen.

Weltcup-Debütantin Anna Weidel (Kiefersfelden) untermauerte nach Platz zehn im Sprint als Elfte ihre Ansprüche auf einen dauerhaften Platz im Weltcup-Team. Franziska Hildebrand (23.), Karolin Horchler (beide Clausthal-Zellerfeld/28.), Vanessa Hinz (Schliersee/29.) sowie Nadine Horchler (Willingen/32.) verpassten hingegen vordere Platzierungen.

Sprint-Weltmeister Benedikt Doll (Breitnau) hatte einen Tag zum Vergessen erlebt. Im Verfolgungsrennen über 12,5 km lief der an Position fünf gestartete Doll nach sechs Schießfehlern nur auf den 18. Rang - und war damit immer noch der beste Deutsche.

"Die ersten beiden Runden waren richtig scharf, da war das Tempo wohl einen Tick zu hoch. Da war dann kein konzentriertes Schießen mehr möglich, und ich habe die Fehler eingebaut", sagte Doll der ARD

Im Gegensatz zu Doll hatten die anderen deutschen Skijäger ihre Chancen auf eine Top-Platzierung bereits im Sprint verspielt. Mit mehr als einer Minute Rückstand war Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) in das Verfolgungsrennen gegangen, er landete direkt vor Simon Schempp (Uhingen) auf Platz 25. Weltcup-Debütant Philipp Horn (Frankenhain) lief auf Rang 28 und lag damit noch klar vor Johannes Kühn (Reit im Winkl/47.) und Erik Lesser (Frankenhain/54.).

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Hockey

Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in Indien direkt ins Viertelfinale eingezogen und hat als Gruppensieger den Umweg über die erste K.o.-Runde vermieden. Das Team von Bundestrainer Stefan Kermas gewann in Bhubaneshwar gegen Außenseiter Malaysia mit 5:3 (3:2).

Die Tore für den Olympiasieger von 2012 schossen Timm Herzbruch (2./Strafecke, 59.), Christopher Rühr (14.) und Marco Miltkau (18./39.). Die Gegentreffer durch Rahim Razie (26./42.) und Nabil Noor (28.) fielen jeweils nach Strafecken. Die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) trifft am Donnerstag (14.30 Uhr MEZ/DAZN) auf den Sieger der Partie Belgien gegen Pakistan oder Malaysia. 

Nach dem 1:0 gegen Pakistan zum Auftakt und dem 4:1 gegen den Erzrivalen Niederlande schloss Deutschland die Gruppe D mit neun Punkten als Sieger ab und folgte Olympiasieger Argentinien, Australien und Gastgeber Indien direkt in die Runde der letzten Acht.

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Handball

Die deutschen Handballerinnen haben in einem nervenaufreibenden Krimi bei ihrem Kampf um das EM-Halbfinale einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener verlor nach dramatischen Schlussminuten ihr zweites Hauptrundenspiel gegen den EM-Zwölften Ungarn mit 25:26 (10:12) und hat den Sprung unter die vier besten Teams Europas nicht mehr in der eigenen Hand.

"Das ist natürlich enttäuschend. Wir waren vor dem Spiel auf Schlagdistanz, das ganze Spiel war eng", sagte Kapitänin Julia Behnke: "Dann so ein Tor am Ende zu bekommen, auch Abpraller, die nicht in unsere Hände fallen, sondern zu schnellen Gegentoren führen, ist natürlich sehr ärgerlich."

Mit nun 4:4-Punkten muss das deutsche Team das abschließende Spiel gegen Vize-Europameister Niederlande am Mittwoch (21 Uhr/sportdeutschland.tv) gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen, um sich erstmals seit zehn Jahren für die Vorschlussrunde einer EM zu qualifizieren.

Alicia Stolle war am Sonntag in Nancy mit neun Treffern die beste Torschützin der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die zwei Tage zuvor den Auftakt in die zweite Turnierphase gegen Spanien (29:23) souverän gewonnen hatte.

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Langlauf

Die deutschen Skilangläuferinnen sind im ersten Staffelrennen des Weltcup-Winters auf Rang acht gelandet. Die junge DSV-Auswahl (Durchschnittsalter 22,5 Jahre) mit Antonia Fräbel (Asbach), Katharina Hennig, Julia Belger (beide Oberwiesenthal) und Victoria Carl (Zella-Mehlis) lag in Beitostölen nach 4x5 km 2:05,6 Minuten hinter Gastgeber Norwegen, der angeführt von Topstar Therese Johaug souverän vor Russland II (+37,3) und Finnland (+37,8) siegte. 

In der "bereinigten" Wertung (nur eine Staffel pro Land) kam das deutsche Quartett auf Platz sechs - das gleiche Ergebnis wie bei der WM 2017 und Olympia 2018. Wie damals war der zeitliche Abstand zur Weltspitze aber gewaltig.

Johaug, die nach abgesessener Dopingsperre derzeit mit Abstand die stärkste Läuferin der Welt ist, hatte bereits am Samstag das Einzelrennen über 15 km unangefochten gewonnen, Hennig war auf Platz 30 beste Deutsche.

Auch ohne Überraschungsmann Janosch Brugger haben die deutschen Skilangläufer im ersten Staffelrennen des Weltcup-Winters einen Achtungserfolg verbucht. Die DSV-Auswahl belegte im norwegischen Beitostölen Rang sechs und erreichte ihr bestes Ergebnis seit dem vierten Platz in La Clusaz vor zwei Jahren. Die deutsche Frauenstaffel hatte zuvor in Beitostölen Platz acht erreicht. 

Beim Heimsieg der Norweger, die nach 4x7,5 km 0,7 Sekunden vor Russland und 53,4 Sekunden vor Norwegen II lagen, hatten Thomas Wick (Zella-Mehlis), Jonas Dobler (Traunstein), Lucas Bögl (Gaißach) und Thomas Bing (Dermbach) nur sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die viertplatzierten Schweizer. Von Sieger Norwegen trennten Deutschland allerdings stolze 2:09,9 Minuten.

Der 21 Jahre alte Brugger (Schluchsee), der eine Woche zuvor in der Verfolgung von Lillehammer als Tagesschnellster seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, fehlte erkrankt und wurde auch am Samstag im Einzelrennen über 30 km schmerzlich vermisst. Dort kam Dobler beim Sieg des Norwegers Sjur Röthe als bester Deutscher auf Platz 31.  

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Ski Alpin

Winters nicht bestätigen können. Beim zweiten Super-G der WM-Saison belegte sie in St. Moritz/Schweiz nach einer fehlerhaften Fahrt den achten Rang. Sechs Tage zuvor war sie im ersten Rennen dieser Disziplin in Lake Louise/Kanada auf Rang drei gefahren.

Rebensburg hatte 1,58 Sekunden Rückstand auf Mikaela Shiffrin (USA), die im achten Rennen der Saison bereits zu ihrem vierten Sieg fuhr. "Es ist schwer zu sagen, was das Problem war. Ich habe mich eigentlich so gut gefühlt wie in Lake Louise", sagte eine etwas ratlose Rebensburg, die bei bisweilen starkem Wind bereits im oberen Teil der Piste Engiadina viel Zeit verlor.

Beim Parallelslalom einen Tag später war Lena Dürr (Germering) die Beste von drei deutschen Starterinnen. Sie verlor ihr Viertelfinale gegen Holdener und danach auch die Platzierungsduelle gegen Stephanie Brunner aus Österreich und Erin Mielzynski (Kanada). Das ergab am Ende Rang acht und die Erfüllung der deutschen Norm für die WM im Februar in Are/Schweden.

Jessica Hilzinger (Oberstdorf) war bereits in der in zwei Läufen ausgetragenen ersten K.o.-Runde an Nina Haver-Löseth aus Norwegen gescheitert. Christina Geiger (Oberstdorf) hatte in der Qualifikation lediglich Rang 40 belegt und damit deutlich die K.o.-Duelle der 32 Schnellsten verpasst.

Für die deutschen Ski-Rennläufer Felix Neureuther und Stefan Luitz ist der Weltcup-Riesenslalom der Männer im französischen Val d'Isere nicht nach Wunsch verlaufen. Bei widrigen Bedingungen belegte Neureuther (Partenkirchen) bei seinem Comeback nach mehr als einem Jahr Rang 21, knapp vor Fritz Dopfer (Garmisch) auf Rang 22. Bester Deutscher war Alexander Schmid (Fischen) auf Rang 15. 

Luitz (Bolsterlang), dessen Sieg vom vergangenen Wochenende in Beaver Creek/USA wegen der "Sauerstoff-Affäre" infrage steht, schied im zweiten Durchgang beinahe aus und fiel vom achten auf den 30. Rang zurück. "Die letzten Tage waren schon belastend", sagte der Allgäuer, der in Beaver Creek zwischen beiden Läufen verbotenerweise aus einer Sauerstoffflasche inhaliert hatte. Der Weltverband FIS ermittelt.

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Eisschnelllauf

Eisschnellläufer Patrick Beckert hat beim Weltcup im polnischen Tomaszow Mazowiecki die Medaillenränge über 10.000 m nur knapp verfehlt. Der Olympia-Siebte aus Erfurt wurde am Sonntag im ersten Saisonrennen über die längste Distanz in 13:29,629 Minuten Vierter und verpasste das Podium um weniger als eine Sekunde.

Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein verfehlte aufgrund akuter Rückenschmerzen eine Top-10-Platzierung über 5000 m. Die 46-Jährige benötigte im ersten Saisonrennen über ihre Spezialstrecke 7:28,871 Minuten und wurde damit Elfte unter zwölf Starterinnen.

Nico Ihle aus Chemnitz wurde im Sprint über 1000 m in 1:10,719 Minuten guter Sechster. Joel Dufter kam in 1:11,426 Minuten nicht über Rang 14 hinaus. Über die 500 m hatte sich Ihle in 35,330 Sekunden mit Platz elf begnügen müssen.

Im 5000-m-Rennen der B-Division lief Roxanne Dufter (Inzell) in 7:30,225 Minuten auf Platz zwölf. Die beiden Teamsprint-Wettbewerbe am Sonntag fanden ohne deutsche Beteiligung statt.

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Badminton

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat sich für die Mixed-Team-Europameisterschaft 2019 in Frederiksberg/Dänemark (13. bis 17. Februar) qualifiziert. Am Sonntag gewann das Team des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) das entscheidende Spiel gegen Schweden mit 4:1. Zuvor hatte es ein 5:0 gegen Slowenien und ein 4:1 gegen Österreich gegeben.

2013 hatte die DBV-Auswahl EM-Gold gewonnen, 2015 und 2017 gab es jeweils Bronze. Gespielt werden ein Herreneinzel, ein Dameneinzel, ein Herrendoppel, ein Damendoppel und einem Mixed.

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Quelle: SID

Disclaimer

Die Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir versuchen mit dem Olympic Weekly Olympia-Fans einen Überblick über das Wichtigste aus der vergangenen Woche zu liefern. Mehr und ausführlichere Informationen zu den einzelnen Sportarten gibt es auf den jeweiligen Verbandsseiten.