EYOF

EYOF: Erfolgreiche Bilanz für das Jugend Team Deutschland

Mit einer großen Abschlussfeier endete am 27. Juli das 15. European Youth Olympic Festival (EYOF) in Baku. Hinter den 120 Athlet*innen des Jugend Team Deutschland liegen sieben spannende und intensive Wettkampftage. Chefin de Mission Katrin Werkmann zieht ein positives Fazit für die Zeit in der Hauptstadt Aserbaidschans.

Autor: DOSB
3 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 01. August 2019

Möglichst viele Erfahrungen auf internationalem Niveau sammeln und nach Möglichkeit auch sportlich erfolgreich sein. So lautete im Vorfeld des EYOF die Devise für die deutschen Sportler*innen und wurde von diesen erfolgreich umgesetzt. Neben zahlreichen Podestplatzierungen zeichnete sich das Jugend Team Deutschland durch einen im Laufe des EYOF stetig wachsenden Teamgeist und gegenseitige Unterstützung aus. Ein besonders gelungenes Beispiel hierfür war der große Rückhalt, der dem Handball-Team bei dessen Finale zuteilwurde, als eine Vielzahl deutscher Athlet*innen in die Baku Sports Hall strömte und für eine hervorragende Kulisse sorgte. Dazu waren die Wettkämpfe für die meisten Mitglieder des Jugend Team Deutschland eine erste internationale Standortbestimmung der eigenen Leistung und stellten zudem einen ersten Einblick in den Ablauf Olympischer Spiele dar. Dies machte sich auch abseits des sportlichen Geschehens bemerkbar, wo die deutschen Sportler*innen auch Kontakte zu den Athlet*innen anderer Nationen knüpfen konnten, so dass die olympische Atmosphäre im Athletendorf deutlich zu spüren war.

„Wir sind mit dem European Youth Olympic Festival sehr zufrieden. Unsere Athlet*innen konnten weitestgehend ihre Leistungen abrufen, so dass wir - sowohl was die Medaillen, als auch die Anzahl an Top-8-Platzierungen betrifft - eines unserer besten EYOF-Ergebnisse erzielen konnten“, freut sich Katrin Werkmann, Chefin de Mission des deutschen Teams, über das gute sportliche Abschneiden des Jugend Team Deutschland in Baku. Mit vier Gold-, sieben Silber- sowie 26 Bronzemedaillen war das deutsche Team in der Tat äußerst erfolgreich und holte die viertmeisten Medaillen aller Nationen. Weitaus wichtiger bewertet Werkmann aber die Erfahrungen, welche die Teilnehmer*innen sowohl auf, als auch abseits der Wettkampfstätten sammeln konnten: „Oberste Priorität für uns war, dass sich die Athlet*innen mit den Strukturen und Abläufen, wie sie auch bei olympischen Spielen praktiziert werden, vertraut machen, damit sie später einmal von diesen Erfahrungen profitieren und sich auf olympischem Niveau zurechtfinden können. In dieser Hinsicht war das EYOF in Baku für uns ein voller Erfolg.“

Die deutschen Medaillengewinner in Baku im Überblick:

Gold (4)

  • Sophia Volkmer (TV Wetzlar) in der Leichtathletik (800m)
  • Blanka Dörfel (LC Cottbus) in der Leichtathletik (2000m Hürden)
  • Sarah Vogel (LG Seligenstadt) in der Leichtathletik (Stabhochsprung)
  • Antje Pfüller (LG Region Karlsruhe) in der Leichtathletik (1500m)

Silber (7)

  • Silas Beth (SG Bad Schwartau) im Schwimmen (400m Freistil)
  • Deni Nakaev (KSK Konkordia Neuss) im Ringen (griechisch-römisch -65kg)
  • Pia Northoff (TV Wattenscheid 01) in der Leichtathletik (Diskuswurf)
  • Merlin Hummel (UAC Kulmbach) in der Leichtathletik (Hammerwurf)
  • Lucie Mosdzien (SV Halle/Saale) im Schwimmen (100m Rücken)
  • Franziska Schuster (TuS Xanten) in der Leichtathletik (100m Hürden)
  • Felix Eissing (SC Magdeburg), Justus Fischer (TSV Burgdorf), Tim Freihöfer (Füchse Berlin), Carl Haake (SC Magdeburg), Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Niclas Heitkamp (SC DHfK Leipzig), Paul Kompenhans (MT Melsungen), David Kuntscher (MT Melsungen), Lasse Ludwig (Füchse Berlin), Oskar Neudeck (Frisch Auf Göppingen), Fynn Nicolaus (TV Bittenfeld), Maxim Orlov (GWD Minden), Ole Pregler (MT Melsungen), Lorenz Rinn (HSG Wetzlar), Renars Uscins (SC Magdeburg) im Handball

Bronze (15)

  • Noah Englich (KSV Witten) im Ringen (griechisch-römisch -48kg)
  • Gerda Barth (FC Erzgebirge Aue) im Ringen (-61kg)
  • Olivia Andrich (SV Luftfahrt Berlin) im Ringen (-53kg)
  • Silas Beth (SG Bad Schwartau) im Schwimmen (1500m Freistil)
  • Manuel Kohlschmid (SV Wacker Burghausen), Timo Sorgius (Wassersportfreunde Zweibrücken), Amelie Zachenhuber (SC Prinz Eugen), Chiara Klein (Schwimm-Team Potsdam) im Schwimmen (4x100m Freistil Mixed-Staffel)
  • Paul Kallenberg (USC Mainz) in der Leichtathletik (Zehnkampf)
  • Sina Prüfer (Hallesche Leichtathletik-Freunde) in der Leichtathletik (Kugelstoßen)
  • Felix Kunstein (MTG Mannheim) in der Leichtathletik (100m)
  • Cheyenne Kuhn (SC Neubrandenburg) in der Leichtathletik (100m)
  • Samira Bock (TSV Großhadern) im Judo (-57kg)
  • Esther Imariagbee (Berliner TSC) in der Leichtathletik (Hammerwurf)
  • Amelie Zachenhuber (SC Prinz Eugen) im Schwimmen (100m Schmetterling)
  • Anna Olek (Judo Team Hannover) im Judo (-70kg)
  • Matteo Maulana (LAC Erdgas Chemnitz) in der Leichtathletik (Diskuswurf)
  • Kevin Abeltshauser (TSV Abensberg), Bettina Bauer (TSV Großhadern), Samira Bock (TSV Großhadern), Viktoria Folger (Sportfreunde Kladow), David Ickes (Budokan Lübeck), Nicolas Kunze (MTSV Aerzen), Tim Möller (UJKC Potsdam), Anna Olek (Judo Team Hannover), Daniel Udsilauri (TSV Erbach), George Udsilauri (TSV Erbach), Jule Ziegler (UJKC Potsdam) im Judo (Mixed-Team Wettbewerb)

Alle Wettkämpfe in voller Länge sowie die Tageshighlights des EYOF sind auf dem<link https: www.youtube.com channel uc_vfrst5-90heijuv_anzxq external-link-new-window external link in new> YouTube-Kanal des Europäischen Olympischen Komitees hier abrufbar. Weitere Highlights sowie Bilder aus Baku finden sich auf Instagram und Facebook unter „Team Deutschland“.

Das nächste European Youth Olympic Festival findet vom 24. Juli bis zum 1. August 20121 in der slowakischen Stadt Banska Bystrica statt.

(Quelle: Luca Walter/DOSB)