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Brandenburg: Gemeinsam für die Zukunft des Sportlandes

Zufriedene Blicke zurück, hoffnungsfrohe nach vorn und dazwischen ein fruchtbarer Dialog, so lässt sich die Mitgliederversammlung des LSB Brandenburg am 19. November in Lindow zusammenfassen.

Autor: DOSB
2 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 21. November 2016

Zufriedene Blicke zurück, hoffnungsfrohe nach vorn und dazwischen ein fruchtbarer Dialog, so lässt sich die Mitgliederversammlung des LSB Brandenburg am 19. November in Lindow zusammenfassen.

Emotionaler und gesellschaftlicher Höhepunkt waren natürlich die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro. Unsere Sportlerinnen, Sportler und Trainer haben die brandenburgische Sportfamilie würdig vertreten“, zog LSB-Präsident Wolfgang Neubert während der Eröffnung kurz Bilanz.

Doch auch abseits der internationalen Bühne setzte der Brandenburger Sport Glanzpunkte. Die erneute LSB-Rekordmitgliederzahl von mehr als 332.000 Aktiven zeugt deutlich vom gesteigerten Interesse der Brandenburger am Vereinssport. Die Integrationsinitiativen der Sportfamilie mit den Willkommenssportfesten und dem Projekt „Integration durch Sport“ feiern Erfolge. Und auch im Nachwuchsbereich können die Veranstaltungen zur Talent- und Bewegungsförderung wie die „Talentiade“ oder die Kita-Olympiade Teilnehmerrekorde vermelden.

Diese erfolgreiche Entwicklung bleibt auch auf gesellschaftlich-politischer Ebene nicht unerkannt und trägt weitere Früchte. Neubert: „Die Landesregierung hat die Sportförderung im Haushaltentwurf, der natürlich noch der Bestätigung des Landtages bedarf, um eine Million auf 17 Millionen Euro erhöht.“

Planungssicherheit hat der LSB auch dank der rund 100 Delegierten, die in Lindow nicht nur Präsidium und Vorstand entlasteten, sondern auch den Haushaltsplan für 2017 einstimmig verabschieden.

Dass der Sportfamilie trotz dieser guten Zwischenergebnisse auch weiterhin zahlreiche knifflige Aufgaben bevorstehen, machte Neubert indes ebenso deutlich: „Seit mehr als drei Jahren versucht sich der DOSB mit dem Bundesministerium des Innern an einer Leistungssportreform. Dass diese auch mit Blick in die Zukunft notwendig ist, ist auch aus unserer Sicht unstrittig. Die Konzentration der Kräfte, die Bündelung der Ressourcen und eine straffe Führung der leistungssportlichen Prozesse sind überfällig.“ Zwar sei das Sportland Brandenburg mit den laufenden Strukturgesprächen mit seinen Verbänden schon auf dem richtigen Wege, „doch wir waren wieder einmal zu schnell. Es gibt in Deutschland zwar Ideen, darunter durchaus gute, aber von einem Gesamtkonzept ist man weit entfernt“, kritisierte Neubert und blickte dabei auch auf die künftige Leistungssportlandschaft in Brandenburg. „Der Landessportbund, der Olympiastützpunkt Brandenburg und unser Sportministerium stehen in engem Kontakt mit den Spitzenverbänden unserer Schwerpunktsportarten. Wir werden versuchen, so zeitnah wie möglich schnelle Änderungen herbeizuführen, die unser Gesamtsystem stärken.“

(Quelle: LSB Brandenburg)

Das Präsidium des LSB auf der Mitgliederversammlung in Lindow. Foto: LSB Brandenburg