Der deutsche Snowboarder Noah Vicktor hat bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien das Finale im Big-Air-Wettbewerb verpasst.
Stürze in den ersten Läufen
Der 24-Jährige kam in der Qualifikation am Donnerstagabend im Livigno Snow Park auf 73,50 Punkte, die nur für den 30. und somit letzten Rang reichten. Für das Finale hätte Vicktor unter die Top zwölf kommen müssen, jedoch stürzte er bei seinen ersten beiden Versuchen. Seinen letzten Sprung stand er. Bester der Vorentscheidung war der Japaner Hiroto Ogiwara (178,50), die Medaillengewinner werden am Samstag ab 19.30 Uhr (ARD und Eurosport) gekürt.
Nächste Chance im Slopestyle
"Es ist schwer zu sagen, welche Tricks es 'braucht', um ins Finale zu kommen", hatte Vicktor im Vorfeld gesagt, "am Ende muss man nicht nur einen starken Trick zeigen, sondern den auch sauber fahren und stehen." Der Athlet vom WSV Bischofswiesen startet in Livigno auch im Slopestyle-Wettbewerb, ebenso wie Annika Morgan, die sich am Sonntag (19.30 Uhr, ZDF und Eurosport) für das Finale im Big Air bei den Frauen qualifizieren kann.