European Games

European Games 2023 sind eröffnet

Bei der heutigen Eröffnungsfeier trugen Max Rendschmidt (Kanu-Rennsport) und Isabel Kattner (Beachhandball) als gemeinsames Fahnenträger*innen Duo des Team D die deutsche Fahne ins Henryk-Reyman-Stadion in Krakau.

4 Minuten Lesezeit veröffentlicht am 22. Juni 2023

Die European Games in Krakau (Polen) sind offiziell eröffnet. Die 3. Ausgabe des Multi-Sportevents wird vom 21. Juni bis zum 2. Juli in der Region Malopolska ausgetragen. 

Bei der heutigen Eröffnungsfeier trugen Max Rendschmidt (Kanu-Rennsport) und Isabel Kattner (Beachhandball) als gemeinsames Fahnenträger*innen Duo des Team D die deutsche Fahne ins Henryk-Reyman-Stadion in Krakau. 

Deutsche Fans können alle Wettkämpfe der European Games auf der Streaming-Plattform www.europeangames.tv live und kostenfrei verfolgen. 

Der Tag 0 in der Übersicht 

Beachhandball 

Die nicht-olympische Sportart Be achhandball feiert bei den European Games ihre Premiere. Die deutschen Damen und Herren kommen gerade von der Europameisterschaft aus Portugal, bei der sie den EM- respektive Vize-EM-Titel gewonnen haben. Entsprechend durchgemischt wurde die Mannschaft vor dem Start der European Games, um einigen angestammten Spieler*innen eine wohlverdiente Pause zu gewähren. 

Gegen Griechenland und Polen feierten die deutschen Damen zum Start souveräne Siege (2:0; 2:0) und erwischten einen guten Start ins Turnier. Einen Dämpfer gab es anschließend gegen die Nachbarn aus den Niederlanden (0:2). Die erste Niederlage seit 36 Pflichtspielen wurde aber schnell verkraftet und die Gastgeber aus Polen im nachfolgenden Viertelfinale mit 2:0 bezwungen. Damit stehen die deutschen Frauen im Halbfinale gegen Dänemark, das morgen, am 22.6., um 12 Uhr ausgetragen wird. 

Die Herren haben einen holprigeren Start erwischt als ihre Mannschaftskolleginnen. Die Männer mussten zunächst zwei Niederlagen gegen Kroatien (0:2) und im Shoot-Out gegen Europameister Ungarn einstecken (1:2), bevor es gegen Portugal den ersten Sieg in der Vorrunde gab (2:1). Mit der gemischten Bilanz zog das Team ins Viertelfinale gegen die Mannschaft aus Spanien ein. Dort reichte es nach einem packenden Spiel mit erneutem Shoot-Out knapp nicht für den Einzug ins Halbfinale. Die deutsche Mannschaft verlor mit 1:2 und spielt damit morgen nur noch um Platzierungen. 

Kanu-Rennsport 

Die deutschen Kanut*innen erfüllten ihre Aufgaben am ersten Wettkampftag allesamt routiniert und zogen geschlossen in die Finals ein. 

Die K4 Damen haben mit einem 2. Platz im Vorlauf den direkten Sprung ins Finale am Donnerstag, 22.06., um 14:43 Uhr geschafft. Der Kajak-Vierer der Herren musste nach einem 5. Platz im Vorlauf zunächst den Umweg über das Halbfinale antreten. Dort sicherte sich das Team mit einem 1. Platz ebenfalls die Teilnahme am Finale am Freitag, 23.06., um 14:25 Uhr. 

Die deutschen Zweier-Canadier der Damen und Herren schoben sich über die 500 m mit jeweils 3. Plätzen im Vorlauf beide auf direktem Weg ins Finale am Donnerstag, 22.06., um 14:16 Uhr (Herren) und 14:25 Uhr (Damen). 

Der Kajak-Zweier der Damen schaffte mit einem 1. Platz im Vorlauf problemlos den Einzug ins Finale über die 500 m am 23.06. um 14:16 Uhr. Die Teamkollegen im K2 mussten nach einem 2. Platz im Vorlauf zunächst eine zusätzliche Runde im Halbfinale drehen. Dort ließen sie der Konkurrenz keine Chance und sicherten sich mit einem 1. Platz ebenfalls ihren Finalplatz für den 23.06. um 14:34. 

BMX Freestyle 

Für die BMX Frauen verlief der erste Tag sehr zufriedenstellend. In der Quali schaffte es Kim Müller auf den 2. Platz, Lara Lessmann belegte Platz sechs. Damit sind beide für das Finale morgen, am 22.06., um 15:00 Uhr qualifiziert. Für Lillyana Seidler war mit einem 15. Platz nach der Vorrunde Schluss. 

Für die deutschen Herren reichte es leider nicht für die nächste Runde. Timo Schulze musste sich mit Platz 17 zufriedengeben, Paul Thölen erreichte den 14. Platz und hat damit ebenfalls die Chance auf eine Finalteilnahme vertan. Die besten 12 Sportler*innen ziehen ins Finale ein. 

3x3 Basketball 

Die deutschen Damen sind mit einem 17:12 Sieg über Griechenland stark ins Turnier gestartet. Einen leichten Rückschlag gab es im zweiten Spiel gegen Rumänien mit einer knappen 13:15 Niederlage. Für die Basketballerinnen geht es damit am Freitag, 23.06., gegen Österreich um den Viertelfinaleinzug. 

Die Herren sicherten sich in einem umkämpften Auftaktspiel gegen Gastgeber Polen einen 21:20 Sieg. Im Anschlussspiel gegen Serbien führten die Deutschen ihre Siegesserie bei den European Games fort und gewannen souverän mit 19:16. Am Freitagabend um 21:10 Uhr steht das letzte Spiel der Gruppenphase gegen Estland auf dem Plan. 

Synchronschwimmen 

Das Duett um Klara Bleyer und Susana Rovner schaffte mit einem 10. Platz den Sprung ins Finale am Samstag, 24.6., um 17 Uhr. Für die jungen Athletinnen ist das ein Zwischenergebnis, mit dem sie sehr zufrieden sein können. Und auch für die Mannschaft verlief der erste Wettkampftag erfolgreich. Wenngleich die Finalteilnahme nie in Frage stand, da alle sieben teilnehmenden Teams sich qualifizierten, zeigte das deutsche Team eine gute Performance und sicherte sich den 6. Platz. Das Finale ist für Sonntag, 25.6., 10 Uhr angesetzt. 

Padel 

Padel feiert ebenso wie Beachhandball Premiere bei den European Games. Das Team D ist mit sechs Athlet*innen vertreten. Den Anfang machen durfte das Damen-Doppel Kristina Clement/Corina Scholten, dass sich im Auftaktspielt gegen ihre belgischen Gegnerinnen mit 2:0 geschlagen geben musste. Ihre Teamkolleginnen Victoria Kurz/Denise Höfer machten es gegen die Konkurrenz aus Irland besser und brachten mit 2:0 Sätzen den ersten Sieg nach Hause. Den Abschluss des Tages bildete das Herren-Doppel um Johannes Lindmeyer/Matthias Wunner, die ihre Gegner aus Ungarn souverän in 2:0 Sätzen bezwangen. 

(Quelle: DOSB)