Deutscher Verband für Modernen Fünfkampf
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Sommer

Moderner Fünfkampf

Der Moderne Fünfkämpfer ist ein perfekter Athlet: Er zeichnet sich durch Präzision im Schießen, Schnelligkeit im Fechten, Kraft im Schwimmen, Sensibilität beim Reiten und Ausdauer beim Laufen aus. Premiere hatte der Moderne Fünfkampf bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm, für Frauen 2000 in Sydney. Den Grundstein legte Baron Pierre de Coubertin, um einen Übergang von den Spielen der Antike zu den neuen Olympischen Spielen zu schaffen. Der Moderne Fünfkampf kombinierte seinerzeit die Disziplinen Schwimmen und Laufen aus der breiten Gesellschaftsschicht mit Fechten, Schießen und Reiten aus der Oberschicht. Deutsche Fünfkämpfer gewannen bisher dreimal olympisches Edelmetall: Helmut Kahl holte 1928 Bronze, Gotthard Handrick 1936 und Lena Schöneborn 2008 holten jeweils Gold. In London 2012 belegte Steffen Gebhardt den fünften Platz. In Rio kam Annika Schleu auf Rang vier, Patrick Dogue auf Rang sechs. 

Olympische Disziplinen:

  • Degenfechten
  • Schwimmen (200m Freistil)
  • Springreiten (Parcourlänge bis 450 Meter mit 12 Hindernissen)
  • Laser-Run (Kombination aus Schießen mit Laser-Pistole und Querfeldeinlauf: auf jeden der vier Schießdurchgänge folgt eine 800-Meter-Laufrunde)