Deutscher Alpenverein
www.alpenverein.de
Winter

Ski Mountaineering

Skimountaineering ist eine Wintersportart, bei der Skifahren und Bergsteigen kombiniert werden. Auf verschneitem Gelände absolvieren die Athlet*innen eine Strecke mit Aufstiegen und Abfahrten und bewältigen dabei Höhenunterschiede von bis zu 1900 m.  

Dabei verwenden sie hochspezialisierte Ausrüstung: Die Skier sind sehr leicht, sodass sie auf dem Rücken getragen werden können. Für die Aufstiege werden im Rennen unter den Skiern „Felle“ montiert, damit sie beim Hochlaufen nicht zurück rutschen. Die Schuhe sind so gestaltet, dass sie beim Aufstieg zu Fuß, als auch auf Skiern bequem sind. In manchen Rennen werden zusätzlich Eispickel, Klettergurte, Seile und Steigeisen verwendet. 

In Lausanne ist Skimountaineering zum ersten Mal bei Olympischen Jugend-Winterspielen im Programm. Es werden Einzelrennen, ein Sprint und eine gemischte Staffel ausgetragen. Beim Einzelrennen starten alle Athlet*innen gemeinsam und legen eine Strecke zurück, die mindestens drei Aufstiege und drei Abfahrten, mit einem Höhenunterschied von bis zu 1900 m enthält. Auch eine Passage, in denen sie die Skier abziehen müssen, ist Teil des Rennens.  

Der Sprint ist dagegen deutlich kürzer und schneller. Der Höhenunterschied beträgt circa 100 m und die schnellsten Läufer*innen legen die Strecke innerhalb von etwa drei Minuten zurück.  

Auch die gemischte Staffel ist ein relativ schnelles Rennen, bei dem jede Strecke ungefähr 15 Minuten dauert und zwei Aufstiege und zwei Abfahren enthält. Drei oder vier Athlet*innen treten nacheinander an.