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Ringer-EM in Rom: Formcheck für Olympia

Der dreimalige Ringer-Weltmeister Frank Stäbler sieht den am Montag beginnenden Europameisterschaften in Rom zuversichtlich entgegen. "Ich bin in der Vorbereitung ohne Verletzung geblieben und stehe voll im Saft", sagte der 30-Jährige: "Ich hoffe nach meinem Wettkampf auf ein Foto mit einem Lächeln vor dem Kolosseum."

Autor: DOSB
veröffentlicht am 10. Februar 2020

Der Griechisch-Römisch-Spezialist, der 2012 seinen bisher einzigen EM-Titel geholt hat, geht in Rom am Dienstag und Mittwoch in seiner regulären Gewichtsklasse bis 72 kg an den Start. Da die Kategorie nicht olympisch ist, wird Stäbler bei den Spielen in Tokio (24. Juli bis 9. August) in der Klasse bis 67 kg antreten. Danach wird der Schwabe, der in Japan eine Medaille anpeilt, seine internationale Karriere beenden.

Neben Stäbler haben Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken, Anna Schell, der Olympiadritte Denis Kudla und Eduard Popp ihr Ticket nach Tokio bereits bei der WM im vergangenen Jahr gelöst. In Rom werden keine weiteren Olympia-Startplätze vergeben, von den bereits qualifizierten Deutschen geht neben Stäbler nur Schell in der italienischen Hauptstadt auf die Matte.

Die beiden Olympia-Qualifikationsturniere stehen vom 19. bis 22. März in Budapest und vom 30. April bis 3. Mai in Sofia auf dem Programm. Dort will der Deutsche Ringer-Bund (DRB) laut seines Präsidenten Manfred Werner noch "ein bis zwei" weitere Startplätze holen. In Japan peilt der Verband ein bis zwei Medaillen an.

 

Quelle: DOSB, SID