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Silberregen für die Leichtathleten in Glasgow

Eine Hallen-Europameisterschaft mit Höhen und Tiefen – das waren die kontinentalen Titelkämpfe in Glasgow (Großbritannien) aus deutscher Sicht. Auch wenn das junge deutsche Team erstmals ohne Goldmedaille die Heimfahrt von einer Hallen-EM antreten muss, so haben die 27 Athleten neben viermal Silber und einer Bronzemedaille noch jede Menge wertvolle Erfahrungen im Rückreise-Gepäck.

Kugelstoßerin Christina Schwanitz (19,11 m) hat bei der Hallen-EM in Glasgow den Sieg knapp verpasst und Silber gewonnen. Kurz zuvor hatte sie im engen Kugelstoß-Finale schmerzhaft erfahren müssen, dass die Winzigkeit eben dieses einen Zentimeters den Unterschied zwischen Gold und Silber ausmachen kann. Eine Erfahrung, die am Sonntagabend bittererweise noch zwei weitere DLV-Athleten machen mussten:

Der ehemalige Dreisprung-Europameister Max Heß, der sich nach langwierigen Verletzungsproblemen in einem hochklassigen Finale mit einem Sprung über die 17-Meter-Marke eindrucksvoll zurückmeldete, fehlte eben dieser eine Zentimeter zu Silber. Bei Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz; 6,83 m) entschied dieser minimale Abstand gar zwischen Bronze und Blech – zuungunsten der Deutschen. 

Für zwei tolle Momente sorgten auch Hürdensprinterin Cindy Roleder (7,97 sec), deren sechste internationale Medaille ebenfalls silbern glänzte, und David Storl (SC DHfK Leipzig), der mit Silber nicht nur seine insgesamt 15. internationale Medaille holte, sondern mit 21,54 Metern auch seine beste Hallenweite seit 2014 erzielte.  

Beeindruckend war auch der Auftritt der beiden deutschen Lauftalente Konstanze Klosterhalfen (Silber) und Alina Reh (Platz vier) über 3.000 Meter. Während Konstanze Klosterhalfen in 8:34,06 Minuten um nicht einmal zwei Sekunden an ihrem eigenen deutschen Hallenrekord vorbeilief, schob sich Alina Reh mit 8:39,45 Minuten in der ewigen deutschen Bestenliste vor auf Platz zwei.

Auch abseits dieser Leistungen und Medaillen feierte das junge Team viele sportliche Glücksmomente, wie etwa einen bemerkenswerten fünften Platz des mit 19 Jahren jüngsten DLV-Teammitglieds Andreas Bechmann (6.001 Punkte) im Siebenkampf, den sechsten Platz über 3.000 Meter des DLV-Newcomers Amos Bartelsmeyer oder auch den Finaleinzug des erst 20-jährigen Kevin Kranz über 60 Meter.

Insgesamt platzierten sich 18 Athleten aus dem schlussendlich 27 Sportler umfassenden DLV-Team in ihren jeweiligen Events in den Top Acht. In der Nationenwertung landete die deutsche Mannschaft damit auf dem fünften Platz (66,50 Punkte), hinter den überragenden Briten (122,5), Polen (72), Frankreich (72) und Spanien (69). 

Quelle: SID/DLV/DOSB

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