DOSB - Olympiamannschaft

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EM

Erfolgreiche Ruder-EM in Brandenburg

Die Boote des Deutschen Ruderverbandes gewannen bei den Europameisterschaften 2016 auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel 3 Gold-, 6 Silbermedaillen und eine Bronzemedaille.

Für den DRV war es die erste internationale Standortbestimmung. Gewonnen wurde im Leichtgewichts-Frauen-Einer, Frauen-Doppelvierer und Männer-Achter mit Steuermann. Silber gewannen der Leichtgewichts-Männer-Einer, der Frauen-Zweier, der Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier, der Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier, der Männer-Doppelzweier und der Frauen-Doppelzweier. Bronze erruderte der Leichtgewichts-Männer-Vierer. Insgesamt gewann der DRV bei 13 A-Final-Teilnahmen 10 Medaillen. Lediglich der Leichtgewichts-Männer-Zweier, der Frauen-Achter mit Steuerfrau und der Männer-Doppelvierer konnten in ihrem Finale keine Medaille gewinnen. Sie belegten die Pätze 5, 5 und 4. Der DRV-Cheftrainer äußerte sich zufrieden: „Wir haben in der Breite ein sehr gutes Ergebnis erzielt und konnten in allen Disziplinen ein Medaille gewinnen.

Rennberichte

Nach dem Start lagen Sven Kessler und Julius Peschel im Leichtgewichts-Männer-Zweier noch an der dritten Position, doch dann fielen sie im Verlauf des Rennes auf die vierte Position zurück. Im Endspurt müssen sie sich noch einem weiteren Boot geschlagen geben.

1.    Großbritannien 7:00,38

2.    Dänemark 7:03,94

3.    Spanien 7:05,32

4.    Irland 7:0976

5.    Deutschland 7:09,96

6.    Portugal 7:16,78

Im Leichtgewichts-Frauen-Einer legte sich Anja Noske mit einen Blitzstart an die Spitze des Feldes und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Dieses war ein souveräner Sieg mit drei Bootslängen Vorsprung.

Anja Noske: "Ich bin gut mit den windigen und welligen Bedingungen klar gekommen und konnte umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Und ich habe Blumen für die Mama besorgt."

1.    Deutschland 8:26,75

2.    Dänemark 8:32,54

3.    Niederlande 8:37,05

4.    Irland 8:42,93

5.    Polen 8:49,70

6.    Großbritannien 9:22,99

Auch Konstantin Steinhübel legte sich gleich an die Spitze des Feldes im Leichtgewichts-Männer-Einer. Doch nach 1000 geruderten Menden fuhr das slowakische Boot an ihm vorbei und er bekam weitern Druck von den folgenden Booten, konnte jedoch seinen zweiten Platz in Ziel rudern.

Konstantin Steinhübel: "Ich hatte einen guten Start und konnte das Wasser gut nutzen. Den Slowaken wollte ich weghalten, was mir am Ende nicht gelang, aber es war das beste Rennen, das drin war."

1.    Slowakei 7:33,42

2.    Deutschland 7:35,54

3.    Slowenien 7:36,72

4.    Großbritannien 7:37,40

5.    Norwegen 7:46,79

6.    Kroatien 7:49,73

Im Frauen-Zweier legte sich Großbritannien an die Spitze des Feldes. Dahinter folgten auf einem sicheren zweiten Platz Kerstin Hartmann und Kathrin Marchand aus Deutschland.

Kathrin Marchand: "Wir sind am besten los gekommen. 10er Spurts waren nicht möglich. Ich konnte kaum glauben, dass wir so weit vorne waren."
Kerstin Hartmann: "Ich habe gehofft, dass aber 1000 Metern nichts mehr passieren wird. Es war eine feuchte Angelegenheit. Ich bin komplett nass geworden."

1.    Großbritannien 7:35,93

2.    Deutschland 7:43,81

3.    Rumänien 7:47,18

4.    Russland 7:48,78

5.    Dänemark 7:49,48

6.    Frankreich 8:03,82

Der deutsche Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier mit Moritz Moos und Jason Osborne startet schnell, wurde aber dann auch schneller wieder von Norwegen eingeholt. Deutschland fuhr dann auf Position zwei. Nach 1500 Metern zog allerdings Irland vorbei, doch im Endspurt konnte Deutschland die lange führenden Norweger noch überholen.

Moritz Moos: "Der Start war gut, wir sind gut in das Rennen reingekommen. Leider haben wir Irland noch mehr eingeholt. Es ist für uns unerwartet, dass wir Norwegen geschlagen haben."
Jason Osborne: "Wir hatten einen relativ guten Rhythmus."

1.    Irland 6:57,76

2.    Deutschland 6:59,54

3.    Norwegen 7:00,52

4.    Polen 7:05,36

5.    Belgien 7:07,74

6.    Niederlande 7:08,74

Deutschland lag mit der Ronja Fini Sturm und Marie-Louise Dräger im Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier auf den ersten 500 Metern auf dem ersten Platz. Im Anschluss entwickelte sich aber ein enger Kampf um die Führung mit den Niederlanden, die sich am Ende vor Deutschland durchsetzen konnten.

Marie-Louise Dräger: "Da das Feld durch den Wind sehr eng war, war natürlich alles möglich. Wir müssen noch besser zusammenfinden. Wir haben noch viel zu tun. Der zweite Platz bedeutet uns sehr viel, es ist ein riesen Befreiungsschlag. Wir sind erst seit zwei Wochen wieder im Doppelzweiertraining."

1.    Niederlande 7:40,50

2.    Deutschland 7:42,79

3.    Polen 7:44,88

4.    Schweiz 7:51,12

5.    Dänemark 7:54,59

6.    Rumänien 8:20,05

Im Frauen-Doppelvierer startete Deutschland mit Annekatrin Thiele, Carina Bär, Marie-Cathérine Arnold und Lisa Schmidla verhalten und Polen konnte sich an die Spitze des Feldes legen. Nach den ersten 500 Metern konnte Deutschland die Führung des Feldes übernehmen, etwas Abstand herausrudern und sich gut von den anderen Booten entfernen.

Lisa Schmidla: "Wir haben versucht, unser Bestes zu geben."
Annekatrin Thiele: "Bei diesen welligen und windigen Bedingungen war sauberes Rudern angesagt."
Carina Bär: "Das Rennen war weniger körperlich anstrengend, als technisch. Wir haben uns nicht körperlich ausbelastet, sondern uns auf sauberes Rudern konzentriert."

1.    Deutschland 7:14,31

2.    Polen 7:18,53

3.    Ukraine 7:21,12

4.    Niederlande 7:21,72

5.    Großbritannien 7:28,77

6.    Russland 7:32,76

Der deutsche Männer-Doppelvierer mit Karl Schulze, Philipp Wende, Lauritz Schoof und Tim Grohmann fuhr von Beginn an auf Platz vier und diesen zwar halten, aber nicht auf eine Medaillenplatz vorfahren.

1.    Estland 6:29,28

2.    Litauen 6:31,98

3.    Russland 6:32,27

4.    Deutschland 6:37,97

5.    Großbritannien 6:39,27

6.    Ukraine 6:41,36

Von Beginn an lagen Marcel Hacker und Stephan Krüger im Männer-Doppelzweier hinter Kroatien auf der zweiten Position und verteidigten diese bis in Ziel.

Marcel Hacker: "Wir sind glücklich, das wir mit am besten durchgekommen sind."
Stephan Krüger: "Es zählt bei diesen Bedingungen der psychische Kampfeswille."

1.    Kroatien 7:06,33

2.    Deutschland 7:14,22

3.    Litauen 7:17,79

4.    Schweiz 7:21,22

5.    Norwegen 7:23,67

6.    Großbritannien 7:34,36

Im Frauen-Doppelzweier übernahmen Julia Lier und Mareike Adams nach dem Start die Führung, Nach 500 Metern schob sich Weißrussland an ihnen vorbei, doch Deutschland blieb weiterhin dicht hinter dem führenden Boot und belegte im Ziel Platz zwei.

Mareike Adams: "Das Wasser war tierisch wellig, aber wir sind gut rausgekommen. Nach der Insel ging es nur noch ums Überleben."
Julia Lier: "Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben."

1.    Weißrussland 8:25,91

2.    Deutschland 8:28,30

3.    Tschechien 8:31,94

4.    Großbritannien 8:36,63

5.    Litauen 8:36,85

6.    Niederlande 8:53,71

Im Leichtgewichts-Männer-Vierer lag Deutschland mit Jonathan Koch, Lucas Schäfer, Tobias Franzmann und Lars Wichert die ganze Zeit auf Position drei. Auf den letzten Metern musste dann noch der Endspurt der Niederlande abgewehrt werden, was knapp gelang.

Jonathan Koch: "Es war ein unglaubliches Rennen. Ich wurde noch nie so nass. Wir hatten einen super Start und befanden uns danach im Feld. Die ersten zwei Boote waren weg. Gegen Ende des Rennens wurde wir immer langsamer, aber konnten die Holländer abwehren."

1.    Schweiz 6:45,24

2.    Großbritannien 6:47,73

3.    Deutschland 6:51,66

4.    Niederlande 6:51,74

5.    Tschechien 6:59,49

6.    Spanien 7:01,52

Der deutsche Frauen-Achter mit Steuerfrau ruderte mit Michaela Schmidt, Ronja Schütte, Stelle Bleich, Daniela Schulze, Charlotte Reinhardt, Lea-Kathleen Kühne, Melanie Hansen, Alexandra Höffgen und Steuerfrau Larina Hillemann von Beginn an auf dem fünften Platz und fuhr ihn auch in das Ziel.

1.    Großbritannien 6:51,46

2.    Niederlande 6:51,83

3.    Russland 6:55,43

4.    Rumänien 6:58,26

5.    Deutschland 7:02,66

6.    Weißrussland 7:17,69

Im Männer-Achter mit Steuermann starteten Maximilian Munski, Malte Jakschik, Andreas Kuffner, Felix Drahotta, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Richard Schmidt, Hannes Ocik und Steuermann Martin Sauer verhalten. Nach 1000 Metern lag man an Position drei im Kampf mit Großbritannien um Platz zwei, den man für sich entschied. Auf den letzten Metern gelang es dann auch noch an dem bis dahin führenden Boot aus Russland vorbeizuziehen und gewann das Rennen.

Ralf Holtmeyer: "Die Jungs haben das Boot gut geschoben.

Richard Schmidt: "Wir hatten schwierige Bedingungen und mussten ziemlich aufpassen. Wir sind am Start schwer rausgekommen, über die Strecke fanden wir den richtigen Schlag und konnten uns am Ende durchsetzen."

Andreas Kuffner: "Wir haben uns reingearbeitet, sind gut zusammen gerudert und hatten einen guten Endspurt."

1.    Deutschland 6:16,65

2.    Russland 6:17,43

3.    Großbritannien 6:20,39

4.    Weißrussland 6:20,9

5.    Polen 6:23,14

6.    Niederlande 6:24,67

Quelle Text: DRV
Quelle Foto: DRV/Seyb

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