DOSB - Olympiamannschaft

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Road to Rio

Endspurt nach Rio 2016

An diesem Mittwoch (5. August) ist es noch genau ein Jahr, bis die die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro eröffnet werden.

An diesem Mittwoch (5. August) ist es noch genau ein Jahr, bis die die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro eröffnet werden.

In einem Pressegespräch bei DB Schenker, Co Partner der Deutschen Olympiamannschaft, in Kelsterbach bei Frankfurt mit Schütze Henri Junghänel, Hockespielerin Janne Müller-Wieland und Vorstand Leistungssport Dirk Schimmelpfennig hat der DOSB am Montag den Countdown begonnen.

Der DOSB plane für Rio mit einer größeren Mannschaft als 2012 in London, gab Schimmelpfennig bekannt. Derzeit seien bereits 48 Quotenplätze sicher. Durch die Qualifikation aller vier Hockey- und Fußballteams gehe der DOSB von „deutlich mehr als 400 Teilnehmern“ aus, sagte er. In London waren es 319.

Ziel dieser Mannschaft bleibe, sagte Schimmelpfennig, was der DOSB in den „Opens external link in new windowZielvereinbarungen mit den olympischen Spitzenverbänden für die Spiele der XXXI. Olympiade bis 2016“ vor zwei Jahren angekündigt hatte: „Wir haben in Peking 2008 insgesamt 41 Medaillen geholt, in London waren es 44 – und die Zahl von London wird die Richtgröße für Rio sein. Dieses Ergebnis wollen wir halten und nach Möglichkeit verbessern.“ Die Ergebnisse der jüngsten Weltmeisterschaften hätten gezeigt, dass die deutschen Spitzenathletinnen und –athleten so konkurrenzfähig seien, um dieses Ziel zu erreichen.

Nominierungskriterien sind festgelegt

Am 31. Mai, 28. Juni und 12. Juli 2016 werden die Olympia-Teilnehmer nominiert. „Die Nominierungskriterien sind mit den Spitzenverbänden bereits ausgehandelt und unterschrieben“, sagte DOSB-Vorstand Schimmelpfennig.

Die beiden Athletenvertreter gaben Einblicke in ihre eigene Vorbereitung auf die Spiele. Sowohl Kleinkaliber-Schütze Henri Junghänel, Sieger bei den ersten Europäischen Spielen in Baku, als auch Janne Müller-Wieland, zweimalige Olympiateilnehmerin und Europameisterin 2013, mit ihrem Hockey-Team haben bereits Quotenplätze für Rio erreicht. Allerdings sind diese noch nicht namentlich gebunden.

Junghänel hatte das auch vor London 2012 schon erreicht – und dann anderen deutschen Schützen den Vortritt lassen müssen. Das soll nicht wieder passieren, weshalb er neben dem Abschluss Masterstudium in Maschinenbau allen Ehrgeiz daran setzen werde, bei den kommenden vier Weltcup-Wettbewerben die erste Olympiateilnahme zu sichern. Im Training wird er bis dahin noch rund 15.000 bis 20.000 Patronen verschießen - zu 40 Cent je Schuss.

Janne Müller-Wieland schaffte mit der Hockeyauswahl die Mannschaftsqualifikation mit einem knappen Viertelfinalsieg beim World-League-Turnier in Valencia gegen Spanien: Der Sieg gelang erst im Sudden Death des Penalty-Schießens. Nächstes Ziel ist die Europameisterschaft , die am 22. August in London beginnt. „Da haben wir noch etwas gutzumachen“, sagte sie.

Bei den Olympischen Spielen in London 2012 war die Mannschaft als Weltranglisten-Dritte nur Siebte geworden, „weil die anderen im Gegensatz zu uns einfach noch einmal eine Schippe draufgelegt haben“. Seitdem habe sich die Mannschaft sehr gewandelt. „Wir müssen jetzt die EM nicht gewinnen, um nach Rio zu kommen, können Dinge ausprobieren oder stabilisieren“, erzählte Janne Müller-Wieland.

Plakat als Ansporn

Schimmelpfennig und Junghänel präsentierten im Anschluss ein Plakat, das mit einem Motiv der Olympiastadt und dem Motto der Deutschen Olympiamannschaft „Wir für Deutschland“ Ansporn für den Endspurt nach Rio sein soll. Werner Schäfer, Leiter des Olympiastützpunktes Hessen in Frankfurt, nahm das Plakat stellvertretend für die 19 Olympiastützpunkte des deutschen Spitzensports entgegen.

Für den Gastgeber DB Schenker erläuterte Stephan Schmidt, Leiter Sportsevents, den Stand der logistischen Vorbereitung des Deutschen Hauses, das im „Barra Blue Beach Point“, einem Strandclub mit direktem Meerzugang, eröffnet wird: „Wir beginnen in der Regel bereits zwei bis drei Jahre vorher mit der Planung und Konzeption für solche Sport-Großevents. Für uns ist wichtig, nichts dem Zufall zu überlassen.“

(Quelle: DOSB)

Der Vorstand Leistungssport, Dirk Schimmelpfennig und Sportschütze Henri Junghänel übergeben das Plakat an den Leiter des Olympiastützpunktes Hessen in Frankfurt, Werner Schäfer (v.l.). Foto: picture-alliance/Jan Haas

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