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Beachvolleyball-WM 2019: In Hamburg um die Wette baggern!

In Hamburg finden die 12. Beachvolleyball-Weltmeisterschaften statt. Beim Saisonhöhepunkt treten vom 28. Juni bis 7. Juli je 48 Teams bei den Frauen und Männern an. Es ist nach Berlin 2005 die zweite WM, die in Deutschland ausgetragen wird. Insgesamt finden 216 Partien statt, es geht um eine Million Euro Preisgeld. Zudem winken den Siegern zwei Quotenplätze für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio.

Gut gelaunt und mit neuer Partnerin geht Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig in die Mission Titelverteidigung bei der Heim-WM in Hamburg. "Die Vorfreude auf die WM ist riesig", sagte Ludwig, die vor zwei Jahren an der Seite der mittlerweile zurückgetretenen Kira Walkenhorst in Wien den Titel geholt hatte. Zusammen mit Margareta Kozuch setzt sie auch auf die lautstarke Unterstützung des Hamburger Publikums.

Ludwig und Kozuch starten mit dem Spiel gegen Kelley Larsen/Emily Stockman am Freitag (18.00 Uhr) in die WM. Zwei Wochen zuvor waren Ludwig/Kozuch bei der WM-Generalprobe in Warschau am US-Duo im Achtelfinale gescheitert. "Ich bin optimistisch, dass wir bei der WM jetzt gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen", sagte DVV-Sportdirektor Niclas Hildebrand. Als Mindestziel rief der DVV das Erreichen der Viertelfinals aus.

Insgesamt finden von Freitag bis Sonntag, 7. Juli, 216 Spiele statt. Die erste Phase wird bei den Männern und Frauen mit je zwölf Vierergruppen ausgetragen. Die besten zwei Teams der zwölf Vierer-Gruppen plus die besten vier Gruppendritten ziehen direkt in die K.o.-Runde mit 32 Teams ein. Die verbleibenden acht Gruppendritten spielen in einer Lucky-Loser-Runde die übrigen vier Plätze für das Sechzehntelfinale aus. Danach geht es in K.o.-Spielen bis ins Finale. 

Das Spiel um Platz drei sowie das Endspiel der Frauen finden am Samstag, 6. Juli, statt, das ZDF überträgt live im Fernsehen. Die Männer bilden am Sonntag (7. Juli/ARD) mit den Medaillenspielen den Abschluss. Sport1 strahlt die ganze Woche über zahlreiche Spiele im Free-TV aus, insgesamt sind über 25 Stunden Liveberichterstattung geplant. Auch die ARD und das ZDF zeigen die ganze Woche über im Livestream Beachvolleyball. Dazu werden alle Spiele vom Livestreamingdienst DAZN übertragen.

Der Deutsche Volleyball-Verband schickt zehn Teams ins Rennen, sechs bei den Frauen, vier bei den Männern. Sechs davon qualifizierten sich direkt, vier weitere - darunter Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre neue Partnerin Margareta Kozuch (Hamburg) - erhielten eine Wildcard. Das Eröffnungsspiel auf dem Center Court bestreiten am Freitag Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur (München/Friedrichshafen). Zudem sind Karla Borger/Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen), Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Hamburg), Kim Behrens/Cinja Tillmann (Münster/Baden-Württemberg) und das Perspektivteam Leonie Körtzinger/Sarah Schneider (Hamburg) am Start. Bei den Männern vertreten Julius Thole/Clemens Wickler, Nils Ehlers/Lars Flüggen (alle Hamburg), Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms (Hameln) und Jonathan Erdmann/Sven Winter (Berlin/Düsseldorf) die deutschen Farben. Nur bei der WM 2005 in Berlin waren mehr DVV-Duos am Start (13).

 

Wir wünschen allen Athleten und Athletinnen viel Erfolg!

Autor: DOSB/SID/DVV

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