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Zeitplan Tokio 2020, Aufnahme von Sportarten für Paris 2024 und Vergabe der Olympischen Jugendspiele 2022

Das IOC hat Neuigkeiten zu den Themen Zeitplan Tokio 2020, Aufnahme von Sportarten für Paris 2024 und der Vergabe der Olympischen Jugendspielen 2022 bekannt gegeben

Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am Mittwoch in Lausanne in ihrer Sitzung den Zeitplan und die Prinzipien für die Aufnahme zusätzlicher Sportarten in das Programm der Olympischen Spiele Paris 2024 festgelegt. Demnach wird bereits im Herbst 2019 eine Vorentscheidung darüber fallen, welche Sportarten auf Vorschlag des Organisationskomitees zusätzlich aufgenommen werden können. eSport wird aller Voraussicht nach nicht dazu gehören.

Beschlossen wurde am Mittwoch auch der Zeitplan für die Olympischen Spiele Tokio 2020, der nun Besuchern und Fans eine bessere Planung ermöglicht.

Olympische Spiele Tokio 2020

Während die Eröffnungsfeier der Spiele erst am 24. Juli 2020 stattfindet, ist der Anpfiff zu den ersten Vorrundenspielen im Fußball bereits am 22. Juli 2020. Am ersten „echten“ Wettkampftag, dem Auftakt-Samstag, werden 21 Sportarten ausgetragen, darunter unter anderem das olympische Straßenrennen der Radsportler, aber auch Wettbewerbe im Schießen, Tischtennis, Judo, Badminton, Turnen und Tennis.

Als „Super-Samstag“ wird der 1. August mit Wettbewerben in insgesamt 23 Sportarten geführt.

Auf Grund der klimatischen Bedingungen beginnen Geher-Wettbewerbe teilweise schon um 6 Uhr morgens, der Marathon um 7 Uhr morgens und der Triathlon um 8 Uhr morgens.

Lediglich fürs Schwimmen (inkl. Wasserspringen und Kunstschwimmen) ist noch kein Zeitplan festgelegt.

Der Zeitplan findet sich auf der Webseite des Organisationskomitees.

Olympische Spiele Paris 2024

Die Vorentscheidung über zusätzliche Sportarten für die Olympischen Spiele Paris 2024 wird bereits im Herbst 2019 fallen. Schon im 2. Quartal 2019 soll das Organisationskomitee der Spiele dem IOC vorschlagen, welche zusätzlichen Sportarten es über die 28 Kernsportarten hinaus in das Programm der Spiele integrieren möchte, ehe die IOC-Session in Mailand im Herbst 2019 eine Vorentscheidung trifft. Diese fällt noch, bevor die für Tokio vorübergehend aufgenommenen Sportarten (Baseball/Softball, Karate, Klettern, Surfen, Skateboard) überhaupt bei den Spielen ausgetragen worden sind.

Um sich selbst Flexibilität zu geben, wird die im Herbst 2019 getroffene Vorentscheidung von der IOC-Exekutive im Dezember 2020 zwar noch einmal überprüft, allerdings kann es dann nur noch Streichungen geben und keine Addition von zusätzlichen Sportarten. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Gesamtzahl der Quotenplätze für alle Sportarten bestimmt.

Das Recht, zusätzlich eigene Sportarten vorzuschlagen, haben die Ausrichter Olympischer Spiele durch die Olympische Agenda 2020 erhalten. Tokio ist im Jahr 2020 der erste Ausrichter, der davon Gebrauch macht. Allerdings erhöht sich dadurch in Tokio die Zahl der Athletinnen und Athleten noch einmal deutlich. Ohne die zusätzlichen Sportarten werden dort 10.616 Athletinnen und Athleten erwartet. Hinzu kommen 476 Athleten in den zusätzlichen fünf Sportarten, was insgesamt 11.092 Athleten ergibt, rund 200 mehr als in Rio 2016 (10.900 ohne zusätzliche Sportarten).

In Paris soll die in der Olympischen Charter angestrebte Zahl von 10.500 Athletinnen und Athleten auch durch die zusätzlichen Sportarten nicht mehr überschritten werden, betone IOC-Sportdirektor McConnell. Er hob zugleich hervor, dass nur Sportarten berücksichtigt werden könnten, die auch von einem international anerkannten Verband vertreten werden. Vor diesem Hintergrund sei nicht mit einer Aufnahme von eSport in das offizielle Programm der Spiele von Paris zu rechnen, sagte McConnell in einer Pressekonferenz auf Journalistenfragen. Das IOC habe aber weiter großes Interesse an einem engen Austausch und an einem Kennenlernen der eSport Community. So sei auch das am Samstag in Lausanne stattfindende eSport-Forum zu verstehen, das live im Internet übertragen wird und dessen Programm es hier gibt.

 

 

Vergabe Olympische Jugendspiele 2022

Mittlerweile ist Tunesien wieder in den Kandidatenkreis für die Olympischen Jugendspiele 2022 zurückgekehrt, die erstmals in Afrika stattfinden sollen. Das Land habe dem IOC die geforderten Garantien gegeben, dass alle qualifizierten Athletinnen und Athleten und Sportdelegationen ohne Diskriminierung teilnehmen können, „in Einklang mit den Prinzipien und Regeln der Olympischen Bewegung“. Im April hatte ein tunesisches Gericht vier israelischen Athleten die Teilnahme an den Taekwondo-Junioren-Weltmeisterschaften verweigert, weil, so die Urteilsbegründung, eine Einladung gegen die Verfassung verstoße. Tunesien unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Israel.

Nachdem die Grundsatzentscheidung, die Jugendspiele 2022 in Afrika auszutragen, bereits im Februar dieses Jahres von der IOC-Session in PyeongChang getroffen worden war, stehen nun vier Länder auf der Kandidatenliste: Botswana mit Gaborone, Nigeria mit Abuja, Senegal mit Dakar und Tunesien mit Tunis. Die finale Festlegung des Austragungsorts soll auf der IOC-Session im Herbst dieses Jahres in Buenos Aires fallen.

Quelle: DOSB/IOC

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