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Kanu-Rennsport-WM in Szeged: Olympia im Fokus

Mit den Olympiasiegern Sebastian Brendel und Ronald Rauhe an der Spitze geht der Deutsche Kanu-Verband (DKV) in die WM in Szeged. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen geht es in Ungarn neben Medaillen auch um maximal 18 Quotenplätze pro Nation für Tokio 2020. Den Auftakt machen ab Mittwoch die Vorläufe und Halbfinals, die WM-Titel werden am Samstag und Sonntag vergeben.

Die DKV-Rennkanuten gehen in der ungarischen Kanu-Hochburg in Bestbesetzung an den Start. Aus deutscher Sicht steht vor allem Brendel im Blickpunkt. Der dreimalige Olympiasieger kann zum fünften Mal in Folge Gold über die 1000 gewinnen, ist in dieser Saison aber noch ohne Sieg. "Ich will auf jeden Fall um Gold mitfahren. Die letzten Tests zeigen, dass ich auf dem selben Niveau bin wie vor einem Jahr, als ich die WM dominiert habe", sagt Brendel selbst.

Mit Sebastian Brendel im C1 und mit Yul Oltze/Peter Kretschmer im C2 über 1000m, ferner mit Franziska John/Tina Dietze im K2 über 200m und mit dem Herren-K4 Max Rendschmidt/Ronald Rauhe/Tom Liebscher/Max Lemke über 500m sind gleich vier Boote mit von der Partie, die ihre WM-Titel vom Vorjahr verteidigen wollen. In gegenüber Montemor veränderter Besetzung streben im K2 über 1000m auch Max Hoff und Jacob Schopf sowie im K4 über 1000m Tobias-Pascal Schultz/Lukas Reuschenbach/Jakob Thordsen/Felix Frank die Titelverteidigung an. „Natürlich ist das unser Anspruch und es wäre schön, wenn das klappen könnte. Schauen wir mal“, meinte Max Hoff vor der Abreise nach Szeged.

Für das deutsche Team liegt das Hauptaugenmerk bei der WM in Szeged jedoch auf der Absicherung der olympischen Quotenplätze. Der leitende Bundestrainer Arndt Hanisch unterstrich: „Unser oberstes Ziel ist, in Szeged möglichst alle Quotenplätze klar zu machen. Wir wissen, das wird schwer genug, denn die Weltspitze rückt immer mehr zusammen.“ Die deutsche Mannschaft fahre aber gut vorbereitet zum Saisonhöhepunkt und sei daher optimistisch.

Die Wettkämpfe beginnen am morgigen Mittwoch mit Vorläufen, die ersten Sprint-Finals finden am Freitagnachmittag von 14.30 bis 16.10 Uhr statt. Weitere Finalrennen werden am Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie am Sonntag zwischen 10.00 und 13.30 Uhr ausgetragen. Zum Abschluss der Titelkämpfe stehen ab 14.30 bis 17.00 traditionell die Langstreckenrennen auf dem Programm.

 

So geht das DKV-Team an den Start:

Kajak Herren (15)

K1 200 m
Timo Haseleu (Potsdam)

K2 200 m
Timo Haseleu (Potsdam) / Kostja Stroinski (Berlin)

K1 500 m
Tom Liebscher (Dresden)

K2 500 m
Martin Hiller (Potsdam) / Marcus Groß (Berlin)

K4 500 m
Max Rendschmidt (Essen) / Ronald Rauhe (Potsdam) / Tom Liebscher (Dresden) / Max Lemke (Potsdam)

K1 1000 m
Tamas Gecsö (Potsdam)

K2 1000 m
Max Hoff (Essen) / Jacob Schopf (Berlin)

K4 10000m
Tobias-Pascal Schultz (Essen) / Lukas Reuschenbach (Oberhausen-Sterkrade) / Jakob Thordsen (Hannover) / Felix Frank (Potsdam)

K1 5000 m
Max Hoff (Essen)


Kajak Damen (9)

K1 200m
kein deutsches Boot

K2 200 m
Franziska John (Potsdam) / Tina Dietze (Leipzig)

K1 500 m
Conny Waßmuth (Potsdam)

K2 500 m
Jasmin Fritz (Magdeburg) / Steffi Kriegerstein (Dresden)

K4 500 m
Sabrina Hering-Pradler (Hannover) / Franziska John (Potsdam) / Caroline Arft (Essen) / Tina Dietze (Leipzig)

K1 1000m
Sarah Brüßler (Karlsruhe)

K2 1000m
Sarah Brüßler (Karlsruhe) / Tabea Medert (Potsdam)

K1 5000m
Tabea Medert (Potsdam)


Canadier Herren (8)

C1 200m
Michael Müller (Magdeburg)

C2 200m
Kein deutsches Boot

C1 500 m
Sebastian Brendel (Potsdam)

C2 500 m
Conrad-Robin Scheibner (Berlin) / Jan Vandrey (Potsdam)

C4 500m
Moritz Adam (Berlin) / Tim Hecker (Berlin) / Conrad-Robin Scheibner (Berlin) / Jan Vandrey (Potsdam)

C1 1000 m
Sebastian Brendel (Potsdam)

C2 1000 m
Yul Oeltze (Magdeburg) / Peter Kretschmer (Leipzig)

C1 5000 m
Sebastian Brendel (Potsdam)


Canadier Damen (4)

C1 200 m
Annika Loske (Potsdam)

C1 500 m
Johanna Handrick (Leipzig)

C2 500 m
Lisa Jahn (Berlin) / Ophelia Preller (Potsdam)

 

Autor: DOSB/DKV/SID

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