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Eiskunstlauf-WM: Keine Medaillen – aber Lichtblicke im Paarlauf

Ohne die Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot gab es für die deutschen Eiskunstläufer bei den Weltmeisterschaften im japanischen Saitama keine Medaille. Da die beiden Paarläufer eine Wettkampfpause einlegen, traten Fabienne-Minerva Hase und Nolan Seegert, sowie Annika Hocke und Ruben Blommaert an und machten ihre Aufgabe gut. Die restlichen Teilnehmer der Deutschen Eislauf Union (DEU) enttäuschten hingegen.

Die vom Olympiasieger-Coach Alexander König trainierten Paare Hase/Seegert und Hocke/Blommaert liefen zu den Plätzen 13 und 14. Hase/Seegert lagen nach dem Kurzprogramm sogar noch in den Top 10, fielen dann aber aufgrund eines Patzers in der Kür zurück. „Da haben wir dann einige Fehler gemacht, aber trotzdem war diese Konkurrenz eine großartige Erfahrung für uns", sagte die 19-Jährige Hase, ihr Partner ergänzte schuldbewusst: "Bei der Hebung war ich technisch nicht gut genug und habe ein bisschen die Kontrolle verloren."

Während Hase/Seegert in der Paarlauf-Konkurrenz drei Plätze zurückfielen, verbesserten sich Hocke/Blommaert um zwei Positionen und nahmen dieses Resultat als positiven Abschluss eines ansonsten problematischen nach-olympischen Winters. "Zuerst war ich verletzt, dann wurde Annika krank und dann wurde auch ich noch krank. Es war einfach alles sehr unglücklich", sagte der gebürtige Belgier Blommaert.

Grund zur Freude bereitete nur die Gesamtplatzziffer 27. Damit unterboten die beiden Duos die für zwei Startplätze erforderliche Marke (28). Somit sind auch bei der nächsten WM zwei deutsche Paare startberechtigt.

Alles andere als happy war der deutsche Meister Paul Fentz. Mit Trainingsrückstand nach einer Schleimbeutelentzündung im Fuß nach Japan angereist, blieb der EM-15. zur Musik "Blue Skies" unter seinen Möglichkeiten. Zusätzlich gehandicapt durch die Startnummer eins in einem Feld von 35 Läufern büßte der 26-Jährige durch den Verzicht auf einen Vierfachsprung zudem wertvolle Zähler ein. Als 28. verpasste er das Kürfinale.

Auch die Einzelläuferin Nicole Schott aus Essen hatte in der Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Ein Sturz zu viel und viele kleine Fehler bedeuteten am Ende Rang 16.

Das in Mailand trainierende Eistanz-Paar Shari Koch (Düsseldorf) und Christian Nüchtern (Siegen) blieb ebenfalls unter ihren Möglichkeiten. Nach einer nicht optimalen Kür fielen die deutschen Meister im Schlussklassement vom 17. auf den 18. Platz zurück. "Ich hätte mir von uns eine kraftvollere Kür gewünscht", sagte Koch, die aber auch positive Aspekte beim WM-Debüt des Tanzpaares gesehen hatte: "Es war phantastisch, die Topläufer und ihre Vorbereitungen auf den Wettkampf zu beobachten."

Quelle: SID/DOSB

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